Seit dem Einstieg von Mike Mangini sehen sich Godsmack mit unliebsamer Kritik konfrontiert. Demnach soll der einstige Dream Theater-Schlagzeuger im Prinzip zu gut für Sully Erna und Co. sein. Seit dem überraschenden Ausstieg von Drummer Shannon Larkin und Lead-Gitarrist Tony Rombola im Frühjahr 2025 musste vor allem die Position an den Trommeln mehrfach neu besetzt werden.
Zunächst half Will Hunt (Evanescence) aus, und zuletzt Wade Murff (unter anderem Daughtry, Prong). Murff vertritt derzeit jedoch Christian „CC“ Coma bei Black Veil Brides, also musste wieder jemand anderes her. Nur gut, dass Mike Mangini verfügbar ist. Dieser zeigte sich nach dem ersten gemeinsamen Auftritt überaus dankbar und schrieb in den Sozialen Medien: „Ich lasse das heute alles erst einmal sacken, nachdem die erste Show geschafft ist. Und einfach so darf ich endlich gemeinsam mit meinen Bostoner Brüdern Godsmack in diesen Traum-Locations in den USA auftreten.“
Auch nur ein Job
Im Nachgang bezeichneten einige Fans Mangini als „überqualifiziert“ für den Job bei Godsmack. Nun reagierte Shannon Larkin in einem YouTube-Livestream auf auf derlei Aussagen. „Nur, weil Mike Mangini in der Schlagzeugwelt als extrem talentiert gilt, heißt das nicht, dass er nicht auch einfach reinkommen und die Drums so wuchtig spielen kann wie ich, John Bonham oder sonst jemand, der einen eher simplen Musikstil pflegt.“
Zudem hätten auch Godsmack komplexere Songs im Repertoire als die Nummern, „die jeder kennt.“ Eigentlich wolle Larkin das auch nicht verteidigen, sieht sich aber dennoch dazu genötigt zu betonen, wie erfolgreich die Band ist – ganz gleich, wer am Schlagzeug sitzt. Außerdem kritisiert er Aussagen, dass es bei dem Engagement vor allem um Geld gehe. „Tja, wie sollen wir denn sonst unsere Miete bezahlen? Oder wenn man – Gott bewahre – einen Immobilienkredit aufnehmen, ein Haus kaufen, vielleicht heiraten oder ein Kind bekommen will?“
Generell seien Vergleiche – egal welcher Art – nicht fair. Doch „wenn man erst einmal das Niveau eines Mike Mangini erreicht hat, entwickelt man eine gewisse Bescheidenheit. Das geht mit wahrer Größe einfach einher.“ Unter allen Kommentaren seien es die echten „Godsmack-Fans“, die vor allem das Potenzial eines „ganz neuen Sounds“ in der neuen Konstellation sehen, anstatt zu schimpfen.
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