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Enter Shikari COMMON DREADS Review

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Ganz plötzlich und aus dem Nichts tauchte 2007 diese komische Band Enter Shikari aus England auf, veröffentlichte das Album TAKE TO THE SKIES und wirbelte mächtig Staub auf.

Rave und Hardcore, Electro, Tanz-Beats, Breakdowns, zappelintensive Konzerte und eine fix wachsende Fan-Schar machten die jungen Briten zur Band der Stunde. Einziges Manko: Das Album hatte einen wirklich schwachen Sound. Der ist auf dem Zweitwerk COMMON DREADS jetzt natürlich deutlich besser – dafür ist die revolutionäre Frische nicht mehr ganz so explosiv wie auf dem Debüt.

Die neuen Songs sind nicht mehr so hyperaktiv wie bisher, wirken durchdachter, aber auch berechnender. Hits wie ‘Sorry, You’re Not A Winner’ gibt es nicht mehr, dafür gefällige Singalongs. Es passiert weniger in jedem einzelnen Song, dafür hat jede einzelne Komposition ein deutlicher geschärftes Profil.

Da kommen zum Beispiel Faithless-Sounds zur harten Gitarre (‘Solidarity’ und ‘Gap In The Fence’), während ‘Havoc B’ düster zum TripHop treibt. ‘Antwerpen’ pflegt die Hardcore-Einflüsse, ‘Zzzonked’ die Metal-Gitarre.

Enter Shikari sind in den letzten zwei Jahren deutlich gewachsen, experimentieren noch immer, müssen aber aufpassen, dass die sich einschleichende Gefälligkeit nicht die Überhand über die frischen Sounds bekommt.

Tobias Gerber

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der August-Ausgabe des METAL HAMMER.


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