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Entombed A.D. BOWELS OF EARTH

Century Media/Sony (10 Songs / VÖ: 30.8.)

6/ 7
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Bewährtes zu erwarten und dann auch Bewährtes zu bekommen ist schwieriger, als man denkt: Oft bleibt ein schaler Nachgeschmack. Nicht so bei Entombed A.D. – auch wenn natürlich kein Innovationsorden am Revers der Old School-Deather heftet: BOWELS OF EARTH schafft es, dass man automatisch den Rücken rundet und die Wirbel knacken. ‘Eliminate Them’ ist ebenso simpel wie effektiv in Aufbau und Message – brachial nach vorne, egal, ob in Riff oder Wort.

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‘Bourbon Nightmare’ startet mit einer Fiesta, bleibt aber im Kern ein groovender Midtempo-Stampfer mit Durchschlagskraft. Episch können die Herren auch: Crowbar grüßen in ‘To Eternal Night’. Und ‘I’ll Never Get Out Of This World Alive’ (was ein Titel…) holpert so herrlich durchs Gehirn, dass es eine Freude ist. Apropos Freude: Einmal mehr wird deutlich – wer bei L-G Petrovs wundervoll kotzigem Gesang nicht im Dreieck springt, hat weder Geschmack noch Herz. Jawoll. Und jetzt entschuldigt mich, die nächste Runde wartet…


Mit BOWELS OF EARTH erscheint das dritte Album unter dem Banner Entombed A.D., und man darf den Jungs um L-G Petrov problemlos eine durchgehende Steigerung attestieren. Nummern wie ‘Torment Remains’, ‘Hell Is My Home’ oder ‘Through The Eyes Of The Gods’ (Gruß an Slayer im Mittelteil) bieten feinste Schwedentodunterhaltung, ohne dass die Klischees überreizt werden. Jede Menge hörbare Spielfreude inklusive. Marc Halupczok (5 Punkte)

So dermaßen angepisst wie auf BOWELS OF EARTH hört man L-G Petrov gerne. Wenn dann noch memorable Riffs tief in den Schädel sägen, ist die Welt in Ordnung. Zumal die Schweden nicht nur auf Albumlänge für Abwechslung sorgen, sondern jeder Song für sich eine tolle Dynamik entwickelt, welche Fallhöhe und umso mächtigere Einschläge schafft. Richtig stark! Sebastian Kessler (5,5 Punkte)

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Quiet Riot-Drummer hat Bauchspeicheldrüsenkrebs

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