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Eudaimony Futile

Black Metal, Cold Dimensions 8 Songs

3.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Jawoll, hier hagelt’s schon wieder Namen, dass es kracht. Endlich wieder eine Supergroup, hurra! Matthias Jell (ehemals Dark Fortress), Marcus E. Norman (unter anderem Naglfar und Bewitched), Jörg Heemann (Secrets Of The Moon) sowie Peter Honsalek (Nachtreich) plus die Gäs­te Mick Moss (Antimatter) und Schwadorf (The Vision Bleak, ­Empyrium) hegen das hehre Ziel, mit atmosphärischem, ruhigem Black Metal Negativität und Pessimismus zu vertonen.

Gleich vorweg: Die gastgesungenen Tracks sind eindeutig und mit Abstand die besten auf FUTILE – und das nicht nur stimmlich, sondern auch kompositorisch. Die restlichen sechs Stücke bieten gepflegte Langweile, ohne auch nur einen Hauch Gefühl oder Stimmung aufkommen zu lassen. Jells kratziges Organ nervt, während innerhalb der Songs außer Standardmelodien und trübem vor sich hin Musizieren nichts passiert.

Das von Mick Moss in Worte gefasste ‘Portraits’ fällt musikalisch komplett aus der Reihe (und klingt wie ein Antimatter-Song), genau wie das knapp neunminütige, wirklich grandiose ‘December’s Hearse’ mit Schwadorf am Mikro: Endlich mal eine intensive Melodie, und die umfassende Atmosphäre, transportierten Gefühle sowie grundsätzliche Summoning-Charakteristik erheben dieses Lied zum tragenden Höhepunkt des Albums.


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