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Ex Deo ROMULUS Review

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Geschichtsstunden als Metal-Soundtrack sind zurzeit ziemlich angesagt. Neuester Gastprofessor: Maurizio Iacono von Kataklysm, der uns hier mit seinen Assistenten, die er aus seiner Hauptband sowie von Martyr und Blackguard rekrutierte, einen Crashkurs in römischer Geschichte gibt. Heroisches Material, wie wir alle wissen, und vor meinem inneren Ohr erklangen auch gleich die martialischen Blechbläser einschlägiger Hollywood-Monumentalschinken.

Das plus Death Metal? Könnte wie Nile circa zweitausend Jahre zeitversetzt klingen – tut es aber leider nicht. Riff- und gesangstechnisch könnte man hier – entsprechend abgewandelte Texte vorausgesetzt – auch den Hörnerhelm auspacken, Ex Deo lassen nämlich so ungefähr kein Klischee des epischen Death/Viking/Pagan Metals aus und samplen dazwischen beherzt bombastische Blechbläser zu allgegenwärtigem Schlachtenlärm ein.

Versteht mich nicht falsch: Die Jungs verstehen ihr Handwerk, die Songs sind mitreißend – aber eben leider auch extrem vorhersehbar. Schade, da hätte mehr draus werden können.

Robert Müller

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Juli-Ausgabe des METAL HAMMER.


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