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Fallujah UNDYING LIGHT

Death Metal, Nuclear Blast/Warner (10 Songs / VÖ: 15.3.)

4.5/ 7
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UNDYING LIGHT markiert Fallujahs viertes Album – und das erste ohne Sänger Alex Hofmann. Da sich die Tech-Deather seit 2007 mit jeder Veröffentlichung neu erfinden, passt Hofmanns Ausstieg paradoxerweise in ihr Konzept. Eine Häutung hätte so oder so stattgefunden – mit Antonio Palermo (Underling) gestaltet sie sich nun besonders umfangreich, reizen Fallujah ihre Grenzen zwischen brutalen und sanften Emotionen doch noch weiter aus als zuvor.

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Phasenweise wirkt UNDYING LIGHT mit Rasereien wie ‘Ultraviolet’ ruppiger und schroffer, phasenweise atmosphärischer und verspielter als DREAMLESS (2016). Palermo fördert beide Gesichter der Band: Der Frontmann keift und schreit über Blastbeats sowie schneidende Riffs (‘Glass House’) und intensiviert mit seiner Klarstimme epische Instrumentalvorgaben. Als Paradebeispiele seien das beklemmende, mit Fusion-Elementen angereicherte ‘The Ocean Above’, das an Coheed And Cambria gemahnende ‘Last Light’ Finale und insbesondere der mit gewissen Deftones-/Tool-Referenzen gespickte Höhepunkt ‘Dopamine’ genannt.

Wenngleich Fallujah diesen Größen in Sachen Trefferquote noch nicht das Wasser reichen können und manchmal ein wenig orientierungslos wirken, verdeutlicht UNDYING LIGHT das Potenzial der neuen Zusammensetzung. Die Kalifornier sind noch nicht am Ziel, könnten aber einen Zwischenschritt zu einem wirklich großen Coup geschaffen haben.

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