Toggle menu

Metal Hammer

Search

Firewind Few Against Many

Melodic Metal, Century Media/EMI 10 Songs / 45:06 Min. / 18.05.2012

5.0/ 7
teilen
mailen
teilen
von
Foto: Century Media/EMI

Bei welchen Bands spielt Gitarren-Weirdo Gus G. nun eigentlich? Oder spielt er nur noch bei Ozzy? Diese Fragen sind berechtigt, kann man doch ob der Einsatzfreudigkeit des Griechen schon einmal durcheinander kommen. Sein Engagement beim großen, alten Mann ist klar, und auch der Fortbestand seines „Babys“ Firewind ist gesichert. Davon zeugt zumindest Album Nummer sieben des griechischen Quintetts.

In Sachen Melodic Metal haben sich Firewind über die Jahre stetig nach oben gearbeitet und sind mittlerweile mehr als nur ein ernstzunehmender Protagonist in diesem Feld. Und dass ein ohnehin schon überversierter Saitenhexer wie Gus. G. nach wie vor imstande ist, seinem Spiel immer weitere Facetten zu verleihen, beweist Zukunftsfähigkeit. Neben der ganz klar auf melodischen Metal geeichten Marschrichtung präsentieren Firewind heuer progressivere Ansätze, die an (ehemalige) Vorreiter wie Nevermore und Symphony X erinnern. On top: die insgesamt sehr gute Gesangsleistung von Frontmann Apollo Papathanasio, der speziell bei der starken Ballade ‘Edge Of A Dream’ (feat. Apocalyptica) sein umfassendes Spektrum präsentiert und nicht selten an Ronnie James Dio erinnert. Groß. Trotz allem Lob weiß der Vorgänger DAYS OF DEFIANCE (2010) dennoch ein bisschen mehr zu überzeugen.

So bleiben (knappe) fünf Punkte für ein gutes Melodic Metal-Album, das den einen oder anderen Hit sowie weniger Schmacht und etwas mehr Griffigkeit hätte vertragen können.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden + damit euch auch sicher nichts entgeht.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Firewind :: IMMORTALS

Firewind THE PREMONITION Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

Gus G. arbeitet gerade an zwei Alben gleichzeitig

Gus G. ist offenbar ein richtiges Arbeitstier. Während er gleich zwei Alben fertigstellt, entsteht im Hintergrund schon neues Material.

Firewind: Herbie Langhans geht, Henning Basse kehrt zurück

Bei Firewind gibt es einen erneuten Wechsel am Mikrofon. Herbie Langhans verlässt die Band und wird durch seinen Vorgänger ersetzt.

Die Metal-Alben der Woche vom 01.03. mit Bruce Dickinson, Firewind, Ministry u.a.

Die wichtigsten Metal-Neuerscheinungen der Woche vom 01.03. in der Übersicht – diesmal mit unter anderem Suicidal Angels und Zakk Sabbath.

teilen
mailen
teilen
Ozzy Osbourne: Der Prince of Darkness im Lauf der Zeit

Dieser Artikel wurde erstmals am 23.2.2020 auf metal-hammer.de veröffentlicht John Michael Osbourne wurde am 3. Dezember 1948 als viertes von insgesamt sechs Kindern in Birmingham-Aston geboren. Ozzy entstammt einfachen Arbeiterverhältnissen, sein Vater Jack war Werkzeugmacher, seine Mutter Arbeiterin in einer Fabrik. Es sollten auch die Fabriken und die graue, trostlose Kulisse seiner Heimatstadt in jenen Tagen sein, die Ozzys Musik und damit die Rockmusik nachhaltig prägen sollten – denn Black Sabbath, jene Band, mit der Ozzy Musikgeschichte schreiben sollte, vertonten mit ihren tonnenschweren Riffs genau diese Düsternis, aus der sie ausbrechen wollten. Vom Klempner zum Kleinkriminellen … zum Sänger Bevor…
Weiterlesen
Zur Startseite