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Rammstein – das Interview zum neuen Album: METAL HAMMER 06/19

Fleshgod Apocalypse VELENO

Death Metal, Nuclear Blast/Warner (11 Songs / VÖ: 24.5.)

4.5/ 7
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Anspruchsvoll war die vielfältige bis überfordernde Welt von Fleshgod Apocalypse immer: Dies liegt schon im Aufein­ander­prallen von Technik und Symphonik, Operngesang und Growls sowie einer Vielzahl von Instrumenten bei gerne rasantem Tempo begründet. All das findet sich auch im fünften Studiowerk der Death-Metaller unter der Ägide von Francesco Paoli: VELENO, italienisch für Gift, kriecht langsam unter die Haut, um sich mit kribbelnder Wucht auszubreiten. Dem von diversen Gastmusikern unterstützten Trio gelingt es zumeist, Druck, Riff-Macht und zugleich Stringenz aufzubauen. Zwar knattert der Trigger unnach­giebig, ein Sopran mag nicht jeder­manns Sache sein, und „Easy Listening“ geht definitiv anders– doch die Italiener halten diesmal die Spannung über die komplexen Passagen hinweg hoch und kriegen den Hörer immer wieder zu fassen – mit treibenden Passagen (‘Sugar’), packenden Knüppelattacken (‘Worship And Forget’) oder dem rasanten ‘Pissing On The Score’.

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Nach diesem Höhepunkt darf es das von Klavier und der Stimme Veronica Bordacchinis gesäumte ‘The Day We’ll Be Gone’ etwas ruhiger angehen lassen, wobei auch hier schnell die Tragik überhandnimmt. Das Artwork umschreibt die gut 50 Minuten treffend: Elefantenschwerer Druck lastet auf den Ohren, phasen­weise möchte man brechen, die Gestirne sterben, überall tropft es und man versteht die Welt nicht mehr – eine gewisse Faszination geht aber definitiv davon aus.

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