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Flood NATIVE Review

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Für die aus San Francisco stammenden Flood gibt es nur eine Direktive: looooooongsaaaaaaam. Zähflüssig wälzt sich gleich der Opener ‘Aphelion’ 18 Minuten lang über die Schädel, die so im Weg liegen und hinterlassen wenig anderes, als Schutt und Asche. In Sachen Heavyness und Langsamkeit können Flood problemlos mit Bands wie Electric Wizard oder Kongh mithalten.

Fies schleift der Bass glatt, was die Gitarren vorher umgesägt haben, der spärlich eingesetzte Gesang hingegen ist unerwartet klar. Der Sound ist trotz der nur zwei Tage dauernden Aufnahmen das amtliche Brett geworden: schwer, dreckig, fies.

NATIVE wird dadurch nicht nur das Debüt irgendeiner neuen Band aus den Staaten, sondern zu einem Juwel, dass Fans von Doom und Sludge unbedingt antesten sollten. Wogen voll unwirtlicher Härte, Feedbacks, seltene Sprach-Samples und trotzdem genügend Groove, um gerade in etwas zügigeren Passagen auch Stoner Rock Fans begeistern zu können.

Tobias Gerber


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