Toggle menu

Metal Hammer

Search

Freedom Hawk Review

teilen
mailen
teilen
von

Erstes gutes Zeichen beim Einlegen der Scheibe: Sänger und Gitarrist T.R. Morton klingt verdächtig nach Ozzy. Warum zur Hölle ist dieser geile Gesang aber so weit nach hinten gemischt? Hatte der Mixer etwa noch die Ohrstöpsel vom Vorabend-Gig drin?

Zum Glück beschränken sich jene stimmlich unstimmigen Schrecksekunden auf die ersten zwei Minuten – exakt ab 01:54 darf Morton wie durch Zauberregler-Hand mehr Präsenz im Klangbild zeigen. Guter Trick. Ruiniert aber irgendwie leider den Opener. Egal. ‘Universal’ schlägt folgerichtig gleich weiter in die herrschaftliche Hard Rock- und Stoner-Kerbe und macht den unglücklich produzierten Eröffnungs-Gag/Schnitzer wieder wett.

Ja, Freedom Hawk feiern Black Sabbath, drücken dabei aber gerne etwas stärker auf die Tempo-Tube, was schon mal ganz gut gefällt, denn alles rockt. Leider rumpelt es aber produktionstechnisch auf Dauer doch etwas zu stark, was das solide, mit nur einer Ausnahme im Ansatz (‘Hollow Caverns’) auf einem dynamischen Ausdruckspegel verweilende Songwriting nicht wirklich aus den Klauen der muffigen Garage entreißen kann. Und das ist bei nur sieben Tracks dann doch etwas mau. Siebziger-Trugbilder hin oder her, da sollte auch ohne tagesaktuelle Technik-Trickserei echt etwas mehr gehen.

Frank Thiessies

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Januar-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Black Sabbath :: THE ULTIMATE COLLECTION

Black Sabbath :: Live...Gathered In Their Masses

Black Sabbath :: 13


ÄHNLICHE ARTIKEL

Zakk Wylde: KI kann niemals echte Musiker ersetzen

Laut Zakk Wylde fehlt es Künstlicher Intelligenz vor allem an menschlichem Einfühlungsvermögen, um tatsächlich mitbestimmend in der Kunst sein zu können.

Grammy Awards: Ozzy-Tribut u.a. mit Slash & Duff McKagan

Bei den diesjährigen Grammy Awards legen sich die Macher mächtig für Black Sabbath-Ikone Ozzy Osbourne ins Zeug.

Ozzfest: Sharon Osbourne will das Festival fortführen

Seit 2018 gab es keine Ausgabe des Ozzfest mehr. Das will Sharon Osbourne nun ändern – und erläutert ihre bisherigen Überlegungen.

teilen
mailen
teilen
Jay Buchanan: "Das ganze Stadion hatte Tränen in den Augen."

Das komplette Interview mit Jay Buchanan von Rival Sons findet ihr in der METAL HAMMER-Februarausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! METAL HAMMER: Stilistisch bewegts sich die Platte zwischen Gospel, Soul, Roots und Americana. Repräsentiert dies deine persönliche Plattensammlung? Jay Buchanan: Ich liebe und lebe Musik: Rock, Soul, Gospel, Country. Aber auch Sachen wie Afrika Bambaataa oder Fela Kuti, der zu meinen Top-fünf-Lieblingskünstlern aller Zeiten zählt. Genauso mag ich Samba und Klassik. Und ich liebe Jazz. Aber ich bin weder Jazz- oder Samba-Musiker noch ein nigerianischer Künstler,…
Weiterlesen
Zur Startseite