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Giant STAND AND DELIVER

AOR, Frontiers/Soulfood (11 Songs / VÖ: 16.5.) 

3.5/ 7
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Dan Huff ist die Definition einer sogenannten Hired Gun – der Kollege gilt als Tausendsassa, der problemlos überall mitwirken kann. So hat er schon auf Platten von Michael Jackson oder Whitesnake gespielt, war als Produzent für Kracher wie Megadeth oder Taylor Swift im Studio und ging sogar mit Country-Gott Hank Williams II auf Tournee. Aber am wichtigsten ist natürlich die eigene Kreativität, und dieser ließ er Ende der 1980er mit Giant freien Lauf. Doch im Gegensatz zu den anderen Projekten sind sie nie wirklich durchgestartet. Ist Dan deshalb vor dem letzten Album ausgestiegen? Möglich. Sicher ist aber, dass seit seinem Weggang David, sein Bruder und Drummer der Band, mehr Motivation für die Band hat. Nur zwei Jahre ist es her, dass SHIFTING TIME erschien. STAND AND DELIVER wird aber zweifelsohne auch nicht der große Durchbruch – dazu ist der AOR-Zusammenwurf der Platte einfach zu sehr Fließbandarbeit.

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Sie bietet einen Überfluss von allen wichtigen Bauteilen des Genres, aber kraftvolle Riffs, hymnische Refrains und emotionaler Tiefgang allein machen einfach keine gute Platte. Es fehlt das Herz und auch die Fähigkeit, ein wenig über den Tellerrand des Genres zu blicken. Alles wirkt nach demselben Muster zusammengeschustert. Seltsam eigentlich, denn tatsächlich stammen einige Songs (wie etwa ‘Time To Call It Love’) noch aus Sessions zum Klassiker TIME TO BURN. Doch ohne Dan am Mikrofon ist es einfach nicht dasselbe.

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Necrophobic: 20 Jahre HRIMTHURSUM

Als Necrophobic 2006 ihr fünftes Album HRIMTHURSUM veröffentlichten, war die Band längst ein fester Bestandteil der schwedischen extremen Metal‑Landschaft. Doch dieses Werk markierte einen Punkt, an dem die Band nicht nur ihre Identität schärfte, sondern sie auch mit massiver Wucht präsentierte. HRIMTHURSUM ist ein Album, das sich nicht zwischen Genre-Schubladen entscheiden will - und genau darin liegt seine Stärke. Es ist Black Metal, es ist Death Metal, es ist „Blackened Death Metal“ im besten Sinne. Ein Quartett im Angriffsmodus 2006 bestanden Necrophobic aus Tobias Sidegård (Gesang und Bass), Johan Bergebäck (Gitarre), Sebastian Ramstedt (Gitarre) und Joakim Sterner (Schlagzeug). Sterner war…
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