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Girugämesh MUSIC Review

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Girugämesh werden als eine der innovativsten Bands Japans gehandelt – und das zu Recht. Schon ihre letzte Platte GIRUGÄMESH war ein Dauerrotationskandidat. Ihr neues Album MUSIC schafft es nun, die Latte noch ein beträchtliches Stückchen höher zu legen.

Schon der erste Song ‘Break Down’ knallt mit seiner Mischung aus Ohrwurmmelodie und Rap-Gesang regelrecht aus den Boxen. Dann wird es mit ‘Ultimate 4’ und ‘Freaks’ immer aggressiver, drohender und wütender. Hier trifft New Metal auf Crossover, während sich bei ‘Angry Juice’ Elektro Metal der Marke Static-X mit Funk-Elementen à la Red Hot Chili Peppers vereint.

Bei ‘Asking Why’ machen die Japaner dann einen kleinen Ausflug in den Hardcore. Eine Mischung, die einfach Spaß macht und zum Mitwippen zwingt. Obwohl MUSIC aggressiver und lauter ist als seine Vorgänger, gibt es hier natürlich auch Platz für ein paar ruhige Töne, wie etwa bei den sphärischen Balladen ‘Puzzle’ und ‘Ishtar’.

Dabei untermalen Girugämesh die meisten Stücke mit elektronischen Samples, ohne aber penetrant und nervig zu werden. Auf diesem Album beweisen die Japaner, dass sie einen festen Platz an der Spitze des japanischen Metals verdienen. MUSIC ist sicherlich ein Kandidat für das beste J-Rock-Album des Jahres.

Simone Bösch

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Februar-Ausgabe des METAL HAMMER.


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