Toggle menu

Metal Hammer

Search
Spezial-Abo

Whiplash UNBORN AGAIN Review

teilen
twittern
mailen
teilen
von

Die 1984 aus der Taufe gehobenen Thrash Metal Veteranen von Whiplash legen nach zweimaligem Band-Split und diversen Line-Up-Wechseln ihr nächstes Old School Werk vor. Produktion, Songwriting, Riffing und Artwork von UNBORN AGAIN wirken, als hätte sich die Band in den Achtzigern einfrieren lassen. Wenn dann eine Albumproduktion ins Haus steht, wird der Staub von den Stretchjeans abgeklopft und dem Gesamtkonzept neues Leben eingehaucht.

Gleich der Opener ‘Swallow The Slaughter’ macht richtig Laune: ein genretypisches Doublebass-Geplänkel läutet ein treibendes Groove-Monster ein, das den Volume-Regler wie von Geisterhand nach Rechts wandern lässt. Einzig die nicht immer ganz treffsicheren schrillen Vocals von Sänger Tony Portaro sind Geschmackssache. Je länger sich UNBORN AGAIN aber seinen Weg aus den Boxen bahnt, desto mehr driften die Songs in ernüchternde Belanglosigkeit ab. Man merkt deutliches Bemühen, das Album ist tadellos eingespielt – doch mit den immer gleich bleibenden Strukturen und ohne Überraschungsmomente locken die Herrschaften aus New Jersey anno 2009 niemanden mehr aus der Reserve.

Songs wie ‘Parade Of Two Legs’ oder ‘Hook In Mouth’ bringen das Haupthaar deutlich in Wallung, doch in Summe ist das eindeutig zu wenig, um mit der aktuellen Oberliga Schritt halten zu können.

Thomas „Tompte“ Panzenböck


ÄHNLICHE KRITIKEN

The Dreaming ETCHED IN BLOOD Review

Shining VI :: KLAGOPSALMER Review

Flood NATIVE Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

Stilfrage: Metal-Platten-Cover im Vintage-Gewand

Für Metal-Fans, die auf Vintage-Optik stehen, genau das Richtige: Die neu designten Album-Cover begeistern uns!

Killswitch Engage: Releasedate und Artwork zu INCARNATE

Im März 2016 kommt das neue Killswitch Engage-Album INCARNATE.

Baroness enthüllen Album-Cover

Am 18. Dezember erscheint das vierte Album von Baroness. Vorab veröffentlicht die Band schon jetzt das Cover.

teilen
twittern
mailen
teilen
Mastodon: dank Corona nicht in Stimmung für Songwriting

Viele Bands und Musiker versuchen das Beste aus der Corona-Krise zu machen, indem sie die unfreiwillige Tour-Pause dafür nutzen, Songs zu schreiben. Das hatte auch Mastodon-Gitarrist Bill Kelliher vor. Doch daraus wurde nichts. Denn: Der Prog-Metaller fühlt sich eingeengt und klagt über fehlenden kreativen Freiraum. So gab Kelliher im "Tone-Talk-"Podcast Auskunft über den Fortschritt des Songwriting für den Nachfolger von EMPEROR OF SAND (2017). "Es ist schwer im Moment, denn ich dachte, ich wäre wirklich inspiriert zum Schreiben. Doch ich bin es nicht. Aber ich habe bereits 20 Lieder geschrieben, damit bin ich zufrieden. Das war allerdings vor Corona. Jetzt,…
Weiterlesen
Zur Startseite