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Whiplash UNBORN AGAIN Review

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Die 1984 aus der Taufe gehobenen Thrash Metal Veteranen von Whiplash legen nach zweimaligem Band-Split und diversen Line-Up-Wechseln ihr nächstes Old School Werk vor. Produktion, Songwriting, Riffing und Artwork von UNBORN AGAIN wirken, als hätte sich die Band in den Achtzigern einfrieren lassen. Wenn dann eine Albumproduktion ins Haus steht, wird der Staub von den Stretchjeans abgeklopft und dem Gesamtkonzept neues Leben eingehaucht.

Gleich der Opener ‘Swallow The Slaughter’ macht richtig Laune: ein genretypisches Doublebass-Geplänkel läutet ein treibendes Groove-Monster ein, das den Volume-Regler wie von Geisterhand nach Rechts wandern lässt. Einzig die nicht immer ganz treffsicheren schrillen Vocals von Sänger Tony Portaro sind Geschmackssache. Je länger sich UNBORN AGAIN aber seinen Weg aus den Boxen bahnt, desto mehr driften die Songs in ernüchternde Belanglosigkeit ab. Man merkt deutliches Bemühen, das Album ist tadellos eingespielt – doch mit den immer gleich bleibenden Strukturen und ohne Überraschungsmomente locken die Herrschaften aus New Jersey anno 2009 niemanden mehr aus der Reserve.

Songs wie ‘Parade Of Two Legs’ oder ‘Hook In Mouth’ bringen das Haupthaar deutlich in Wallung, doch in Summe ist das eindeutig zu wenig, um mit der aktuellen Oberliga Schritt halten zu können.

Thomas „Tompte“ Panzenböck


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