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Giver SCULPTURE OF VIOLENCE

Post Hardcore, Holy Roar (10 Songs / VÖ: 7.2.)

4.5/ 7
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Giver schenken uns von schlechtem Gewissen und Weltschmerz getriebenen Post Hardcore. Die alte Leier, könnte man jetzt missmutig bemerken. Aber so leicht lassen sich die Jungs aus Köln, Paderborn und Leipzig nicht kategorisieren. Es herrscht eine derart aggressiv atmende Dunkelheit auf ihrem Zweitling SCULPTURE OF VIOLENCE vor, dass es angebrochene Herzen einschnürt. Verdammt viel Hoffnungslosigkeit, Ohnmacht in Systemgrenzen und der dagegen antretende Gerechtigkeitssinn ertränken das Werk völlig.

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Mit ihrem brutal düsteren Hardcore, den leblosen Schattenwelten-Riffs und fast schon zerbrochenen Shoutings zeichnen sie den fast aussichtslosen Kampf gegen die eigene Verantwortung nach. Mauern sprengen, das ist der Vorsatz von SCULPTURE OF VIOLENCE. So ziemlich alle. Dafür tauchen Stücke wie ‘Longing For Death’ in schmerzende Harmonien und malträtierende Melancholie dank tieftrauriger Pianomelodien – wie auch sonst bei diesem Song-Namen! Giver sind wie der finstere Bruder von Boysetsfire, der alle Autoritäten dazu bringt, sich die Haare vom Kopf zu reißen.

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