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Goatsmoker E.R.I.S.

Doom Metal  , Vinyltroll (5 Songs / VÖ: 20.3.)

3/ 7
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„Bringst du mal den Müll raus?“, „Wie lange brauchst du noch?“, „Wann sind wir endlich da?“: Mit ihren im Schnitt achtminütigen Songs liefern Goatsmoker die perfekte „Nur noch ein Lied“-Aus­rede. Wer sich darauf einlässt, braucht Geduld und Sitzfleisch. Die Kopenhagener Doomer haben ihren Klangcharakter in einem Bunker aus Zeiten des Kalten Kriegs geschmiedet und das zweite Album live in einer ungeheizten Scheune in Schweden aufgenommen. Genau so fühlt sich E.R.I.S. an: ungeschönt, frostig, von der Menschheit und jeglicher Hoffnung im Stich gelassen, gespenstisch, schwer wie Stahl. Tief gestimmte Gitarren, Zeitlupenrhythmen und leidender Grummelgesang fließen zu einer zähen Masse, aus der es kein Entkommen gibt. In ‘Cursed’ zermürbt das Warten auf den nächsten Akzent die Nerven, ‘God Of Gunzilla’ zerstampft Geist und Seele. Wie schon 2022 auf E.O.T.A. brechen Goat­smoker zu selten aus ihrer zelebrierten Lethargie aus, um dauerhaft zu fesseln. Nur ‘Waiting’ überrascht, zieht kurz in rockige und extremmetallische Gefilde an und brilliert mit beinahe entspannten New Orleans-Soli à la Down. Ansonsten bleibt E.R.I.S. ein (gewollt) schwer verdaulicher Brocken – und ist dabei mindes­tens so anstrengend wie die Fragenflut ungeduldiger Mitmenschen.

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Laut, intensiv und voller Energie. SCHREI!NACHTEN ist Ausnahmezustand Ð live, unmittelbar und kompromisslos. Neben Hits, Klassikern und Evergreens steht vor allem das, was ein Die Apokalyptischen Reiter-Konzert seit jeher ausmacht: ein direkter, elektrisierender Austausch, der Bühne und Publikum zu einer Einheit verschmelzen lässt. Hier wird nicht einfach gespielt - hier entsteht Reitermania in ihrer reinsten Form. Alle Versuche, diese Band in Schubladen zu pressen, sind längst gescheitert. Die Reiter entziehen sich jeder Kategorisierung und haben sich ihren eigenen Kosmos geschaffen - kraftvoll, unberechenbar und unverwechselbar. Was hier passiert, lässt sich nicht erklären. Es muss erlebt werden. Für die "Schrei!Nachten 2026"…
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