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Gojira Magma

Progressive Metal, Roadrunner/Warner (10 Songs / VÖ: 17.6.)

5/ 7
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Keine Frage: Diese Veröffentlichung gehört zu den am heißesten erwarteten unterhalb der Superstar-Kategorie. Warum?

Weil Gojira in ihrer Karriere mehr als einmal bewiesen haben, dass sie den schmerzenden Spreizschritt zwischen kreativen Eskapaden und Mainstream-Hörgewohnheiten bewältigen können. Die Franzosen sind kreative Querköpfe mit dem richtigen Gespür, um nicht als Nischenlieblinge zu enden. Auf MAGMA wechselt sich viel Licht mit ein ganz klein wenig Schatten ab, der allerdings groß genug ist, um nicht komplett in Begeisterungsstürme auszubrechen. Gojira haben dem Zeitgeist Rechnung getragen und ihre Lieder gekürzt.

Vielleicht wirkt MAGMA deswegen so, als würde die Band mit angezogener Handbremse fahren. Es gibt diverse geniale Momente (‘Stranded’ ist schon jetzt eines der besten Lieder 2016), aber auch Phasen, in denen das Quartett nicht das große Blatt spielt. Mastodon haben diesbezüglich derzeit noch die Trümpfe und stechenderen Argumente in der Hand. Vielleicht ist es unfair, aber ich traue Gojira bei diesem Potenzial mehr zu als MAGMA. Der große Knall steht erst noch bevor. Dennoch die beste und aufregendste Scheibe in diesem Moment.

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Gojira-Sänger Joe Duplantier hatte anfangs Probleme mit Slayer

Bedenkt man, was für Musik Joseph "Joe" Duplantier heutzutage mit seiner Band Gojira macht, wirkt es doch ziemlich verwunderlich, wie ihn Slayer dereinst abstießen. "Das war echt zu viel für mich", erinnert sich der Frontmann. "Es war viel zu schnell und zu böse... einfach viel zu viel von allem. Und genau deswegen haben mich Slayer fasziniert. Mir kamen dann Gedanken wie: ,Warum ist es zu viel für mich‘", so Duplantier. "Alles ist so böse: Die Noten, die Töne, die Spielweise, das Schlagzeug, die Soli, der Gesang... Man kann es nicht mit einfachen Worten erklären, was genau Slayer so derart böse…
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