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Heaven Shall Burn

Guilt Trip RIVER OF LIES

Hardcore , BDHW/Soulfood (10 Songs / VÖ: 30.8.)

5/ 7
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Das Artwork von Andrei Bouzikov (unter anderem Municipal Waste) würde auch zu einem semi­schäbigen Heavy Metal-Album aus den Achtzigern passen. Davon viel weiter entfernt könnte die Musik von Guilt Trip wiederum gar nicht sein. Obwohl das Quintett aus Manchester noch recht jung ist, klingt es schon wie der ausgewachsene Sound­track zu einer gepflegten dritten Halbzeit. Das liegt nicht nur an der dicken Produktion, sondern vor allem daran, dass Guilt Trip gerne mal ganz bewusst das Tempo rausnehmen, um einen schön asozialen Beatdown-Part einzustreuen. Das klingt nicht nur heavy, sondern ist es auch – vor allem, wenn danach in metallische Uptempo-Moshparts umgeschaltet wird, wobei die giftigen Vocals einen passenden Kontrast setzen.

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Ebenso passend sind die Gäste auf RIVER OF LIES. Neben Alex von den englischen Kollegen Exemption (‘Hand Of God’ mit Viertel-vor-Slayer-Riff) konnten sich Guilt Trip auf ‘Apparition’ auch die Unterstützung von Nastys Matthi sichern. Klarer Daumen nach oben für dieses Album – auch in der Hoffnung, dass die Band nicht nur übermotivierten Karate-Kids gefallen wird. Fans von Fallbrawl und partiell auch Turnstile sollten ruhig mal ein Ohr riskieren – trotz, oder besser: vor allem wegen des musikalischen Roundhouse-Kicks, den Guilt Trip auspacken.

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