Toggle menu

Metal Hammer

Search

H.E.A.T. WELCOME TO THE FUTURE

Hard Rock , Ear/Edel (12 Songs / VÖ: 25.4.)

5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Seit der Rückkehr von Kenny ­Leckremo haben H.E.A.T. unglaub­licherweise musikalisch zugelegt – und das, obwohl schon dasselbe damals beim Einstieg von Erik Grönwall gesagt wurde. Das 2022 erschienene FORCE MAJEURE ist, wie der Name schon andeutet, eine ziemliche Wucht – nun legen sie mit WELCOME TO THE FUTURE ähnlich stark nach. Allerdings vermisst man auch hier wieder einmal ein wenig die Kanten – etwas glattgebügelt wirkt das Album schon. Zwar hat das bei Hochglanz-Hard Rock-Hymnen mit hüpfenden Keyboardriffs und melodischen Refrains wie bei ‘The End’ oder ‘Losing’ einen sehr charmanten Pompfaktor, doch etwas mehr auf die Tube hätten die Schweden im Hinblick auf Gitarren-Action schon drücken können. Was ebenfalls wieder extrem auffällt – und, ja, man muss es einfach jedes Mal sagen –, ist Leckremos Nähe zu Joey Tempests Gesangsstimme.

Sowohl die kristallklaren Höhen als auch die tieferen, mehr aus dem Hals gesungenen Passagen wecken wehmütige Erinnerungen an die guten alten WINGS OF TOMORROW-Tage. Dass sich der energiegeladene Frontmann vereinzelt zu einem souligen „Yeah“ à la ‘Rock The Night’ hinreißen lässt, ist dabei natürlich ebenfalls zweckdienlich. Am knackigsten klingt die Platte aber, sobald die Jungs mehr auf ihrer eigenen Schiene fahren. Das knarzig-charaktervolle ‘Tear It Down (R.N.R.R.)’ zeigt die Jungs mit Background-Chor und aggressivem Refrain mal von einer anderen Seite – und bleibt als größter Ohrwurm der Platte lange hängen. Aber auch der gesamte Rest zeigt die Band von ihrer besten Seite.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Testament: Krebserkrankung machte Chuck Billy spirituell

„Ich hatte damals angefangen zu rauchen“, erinnerte sich Testament-Sänger Chuck Billy gegenüber Legendary Rock Interviews 2012. „Ich hatte etwa zwei, drei Monate geraucht und bin die Treppe in meinem Haus hochgelaufen, habe geschnauft und gedacht: 'Mann, diese Zigaretten bringen mich um. Ich muss aufhören. Ich kriege keine Luft.'  Das war das Erste, was mir aufgefallen ist. Ich glaube, ich hatte wirklich Glück und einen Schutzengel, denn ich hätte wahrscheinlich sowieso weitergeraucht. Ich war so ein Typ, der nie zum Arzt ging. Wahrscheinlich war ich seit meiner Sportuntersuchung in der High School nicht mehr beim Arzt.“ Lebenswandel Glücklicherweise entschied sich Billy…
Weiterlesen
Zur Startseite