Toggle menu

Metal Hammer

Search

HOLLOW KNIGHT – NINTENDO SWITCH 2 EDITION

Jump’n’Run, Team Cherry

7/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Als Team Cherry ‘Hollow Knight’ (2017) veröffentlichten, entpuppte sich der zunächst putzige Metroidvania-Titel nicht nur als echtes Genrehighlight, sondern auch eine Erfahrung, die zugleich bezaubert und herausfordert. Als namenloser Ritter streift der Spieler durch die verfallene Insektenmetropole Hallownest, stets auf der Suche nach den verblassten Spuren eines einst blühenden Königreichs. Die Geschichte erschließt sich nicht frontal, sondern in Fragmenten: über die stillen Hinweise der Umwelt, das eindringliche Gegner-Design, kryptische NPC-Dialoge und subtile Zwischentöne. Vieles bleibt bewusst vage, und genau diese Unsicherheit zieht in ihren Bann. Unterstützt wird die melancholische Erzählweise von der schlichten, handgezeichneten Optik und der detailverliebten Weltgestaltung, die gleichermaßen verzaubert und beklemmend wirkt. Doch der erste Eindruck kann trügen.

Hinter der stillen Schönheit lauern Gefechte, welche die Spieler an die Grenze der Geschicklichkeit bringen. Der Erfolg von ‘Hollow Knight’ war so groß, dass Team Cherry die ursprünglich per Kickstarter geplanten DLCs zurückstellte und stattdessen mit ‘Hollow Knight: Silksong’ (2025) eine vollwertige Fortsetzung schuf, die ihrem Vorgänger spielerisch in nichts nachsteht. Wer also erst mit dem zweiten Teil eingestiegen ist, sollte den Erstling spätestens jetzt nachholen – nicht aus historischem Pflichtgefühl, sondern weil ‘Hollow Knight’ auch heute noch zu den eindrucksvollsten Metroidvania-Erlebnissen überhaupt gehört: fordernd, atmosphärisch dicht und getragen von einer Welt, deren Nachklang lange in Erinnerung bleibt.

teilen
mailen
teilen
Blue Öyster Cult: 50 Jahre AGENTS OF FORTUNE!

Fünf Jahrzehnte sind vergangen, seit Blue Öyster Cult mit AGENTS OF FORTUNE endlich den Durchbruch schafften, den Columbia Records so lange heraufbeschworen hatten. Ein Album, das nicht nur der Karriere der Band Aufschwung verlieh, sondern auch den Rock der Siebziger um eine mystische, unheimlich elegante Facette bereicherte. Heute wirkt es fast selbstverständlich, dass Blue Öyster Cult zu den prägenden Namen des Hard Rock gehören. Doch der Weg dahin war alles andere als geradlinig. Ein langer Anlauf zum Erfolg Während Zeitgenossen wie Black Sabbath schneller durchstarteten, mussten Blue Öyster Cult Geduld beweisen. Gitarrist Donald "Buck Dharma" Roeser brachte es später trocken…
Weiterlesen
Zur Startseite