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Imperial State Electric Reptile Brain Music

Rock, Psychout/Soulfood 12 Songs

6.0/ 7
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Nicke Andersson trug einst die Hellacopters zu Grabe, weil seine musikalische Vision ein neues Vehikel benötigte. In Folge entstanden sind Imperial State Electric – den Nicke-Fans seit dem selbstbetitelten Debüt (2010) ein Begriff. Die Massen konnte der Schwede bislang jedoch noch nicht erreichen, aber das soll sich mit REPTILE BRAIN MUSIC ändern.

Der Rock, den Nicke mittlerweile spielt, hat einen nostalgischen Vibe. Er ist mehr Retro als das derzeitige Siebziger-Revival. Nicke geht zurück zu den Fünfzigern und Sechzigern und verbindet Rock-Elemente der Marke Chuck Berry mit seiner unverkennbaren Handschrift, die eine ganze Division Schweden-Rock-Bands beeinflusst hat. Bei manch einem Hellacopters-Fan mag so viel Nostalgie einen Kulturschock auslösen, denn während mancher Songs verliebt sich Nicke geradezu in Blues-Elemente.

Zu anderen Stücken kann man wunderbar Rock’n’Roll tanzen. Aber wer Nicke nicht auf seine Vergangenheit bei den Schweden-Stars reduziert, muss erkennen, dass REPTILE BRAIN MUSIC ein wunderbares, weil von ehrlicher Leidenschaft geprägtes Album ist. Weiter so, Nicke!


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