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Intronaut FLUID EXISTENTIAL INVERSIONS

Progressive Metal, Metal Blade/Sony (9 Songs / VÖ: 28.2.)

5/ 7
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THE DIRECTION OF LAST THINGS – zwischenzeitlich schien es, als sei der Titel des 2015er-Intronaut-Albums eine Auflösungsverkündigung gewesen. Laut Gitarrist und Sänger Sacha Dunable hat die Band aus Los Angeles aber lediglich eine Auszeit benötigt – und sich ihre Begeisterung für progressive Klänge in den vergangenen fünf Jahren nicht verändert. FLUID EXIS­TENTIAL INVERSIONS bestätigt diese Behauptung. Atmosphäre bildet weiterhin den Grundpfeiler: Dunable, Gitarrist Dave Timnick, Bassist Joe Lester und der neu hinzugestoßene Schlagzeuger Alex Rudinger (The Faceless, Whitechapel) erzeugen Musik aus anderen, entfernten Welten. Stücke wie ‘Speaking Of Orbs’ vermitteln zeitweise Schwerelosigkeit, doch vergessen Intronaut nie, wuchtige Gegenpole zu errichten.

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Das garstige ‘Check Your Misfortune’ oder das mit Sludge-Schubkraft drückende ‘Contrapasso’ brechen beispielsweise epische Synthesizer-Flächen und jazzige Rhythmik auf, ohne sie zu zerstören. Auf FLUID EXISTENTIAL INVERSIONS gehen (alternative) Emotionen und (metallischer) Aufruhr vielmehr Hand in Hand – ein Kunststück, das nur wenige Künstler beherrschen. Dementsprechend messen sich Intronaut mit den Größten. Warum auch nicht? Denn obwohl Mastodon, Alice In Chains, Neurosis, Rage Against The Machine, Tool und A Perfect Circle deutliche Spuren auf Intronauts sechstem Album hinterlassen haben und nicht jede Komposition ins Schwarze trifft, kocht die Formation ihr eigenes Süppchen – und zwar im Direktvergleich zu Tools aktuellem, unterwältigenden Album mit Eiern.

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