Seit Anfang des neuen Milleniums ist Joe Bonamassa nun auf seiner rechtschaffenen Mission unterwegs, den Blues Rock ins Hier und Jetzt zu retten. Und dies gelingt dem weisen Mann mit der Gitarre mit stetig zunehmendem Erfolg.
Seit Gary Moore sich damals die erneute Popularisierung des Blues auf die Fahne geschrieben hat, konnte wohl niemand mehr so Genre-übergreifend alte Blues-Hasen, Rock-Fans und Nicht-Musiker für diese archetypische Spielart und Mutter all dessen, was wir heute unter Rock und Metal kennen, begeistern. Album Nummer acht macht da keine Ausnahme: Bonamassa fühlt sich beim Interpretieren fremder Klassiker (unter anderem ‘Spanish Boots’ (Stewart, Wood, Beck) oder Leonard Cohens ‘Bird On A Wire’) genauso wohl wie mit seinen authentischen Eigenkreationen.
Dabei bringt er nach dem exzellenten uramerikanischen Vorgänger THE BALLAD OF JOHN HENRY diesmal durch die Aufnahme in Griechenland auch noch etwas europäisches Flair ins Spiel. Und mit B.B. King als erhabenem Gaststar in ‘Night Life’ ist der Ritterschlag als Blues-Retter wohl perfekt.
Frank Thiessies
Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der April-Ausgabe des METAL HAMMER.
ÄHNLICHE KRITIKEN
Silverlane MY INNER DEMON Review
Warmen JAPANESE HOSPITALITY Review
Eagles Of Death Metal HEART ON Review
ÄHNLICHE ARTIKEL
Dieser Song inspirierte Zakk Wylde, Gitarre zu spielen
Zakk Wylde hat ausgepackt, welches ikonische Lied ihn dazu ermutigt hat, es selbst einmal auf den sechs Saiten zu versuchen.
Ritchie Blackmore erhält Lifetime Achievement Award
Gitarrenlegende Ritchie Blackmore wird vom britischen National Guitar Museum für sein Lebenswerk geehrt. Der Musiker zeigt sich dankbar.
Zakk Wylde: Dimes Gitarrenspiel war das „Sahnehäubchen“
Zakk Wylde bewunderte die virtuosen Fähigkeiten seines Freunds Dimebag Darrell. Für dessen Genialität gibt es mehrere Gründe.
