Katatonia SKY VOID OF STARS

Post Metal, Napalm/Universal (11 Songs / VÖ: 20.1.)

3/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von

In der endlosen Leere der Sterne hört dich niemand gähnen. Wer „doomig-gotische Schwere“ sucht, bekommt hier ermüdende Einschlafmusik, mit der man sich ungemütlich zu Bett begeben kann. Schöne Melodien sind zwar vorhanden, wirken jedoch weitestgehend austauschbar. Meist plätschert das Ganze träge vor sich hin, ohne Highlights oder irgendwelche Überraschungen. In ‘Opaline’ gibt es zudem anfangs noch Synthesizer, die durch ihre Stumpfheit so klingen, als hätte eine Schul-Band sie aufgenommen. Der wehleidige Gesang von Jonas Renkse ist für Katatonia-Anhänger wahrscheinlich ein Segen, über eine Strecke von über 50 Minuten aber ziemlich anstrengend. Zumal sich seine Tonlage oft kaum merklich verändert; beim Übergang von ‘Austerity’ zu ‘Colossal Shade’ muss man schon genau hinhören, um einen Track-Wechsel zu bemerken.

🛒  SKY VOID OF STARS bei Amazon

Den schwedischen Herren lässt sich zwar seit über 30 Jahren ihre Handswerkskunst sowie Daseinsberechtigung im Hinblick auf eine große Fan-Gemeinde nicht absprechen, doch wahrscheinlich kann auch dieses Werk nur unter massivem Baldriankonsum genossen werden. In dieser Düsternis darf man sich schon mal verlieren, für Post-Fremde ist dieser Tauchgang aber erdrückend, und so paddelt man etwas hilflos durch die Tiefe der Bedeutungslosigkeit.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
twittern
mailen
teilen
METAL HAMMER präsentiert: Tarja

Nach der Ankündigung ihrer Solokarriere und der Trennung von Nightwish im Jahr 2005 veröffentlichte Tarja zwei Jahre später ihr erstes eigenes Album unter dem Titel MY WINTER STORM. Das aktuelle Werk IN THE RAW erschien am 30. August 2019. In Zusammenarbeit mit den Musikern ihrer Band und ihrem altbewährten Produzenten-Team stand die Idee im Vordergrund, dass Gold nicht unbedingt glänzen muss, sondern in seinem natürlichen Zustand ein rohes Element ist. Das Konzept von Gold in seiner rohen Form wird auch visuell im Album-Artwork dargestellt. Es zeigt Tarja, fotografiert von Tim Tronckoe, in der St. Michael’s Grotte von Gibraltar – umgeben von lebendigen Farben…
Weiterlesen
Zur Startseite