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Kneipenterroristen ALTE SCHULE

Deutsch-Rock, Remedy/Soulfood (14 Songs / VÖ: 12.7.)

4/ 7
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„Jeder gegen jeden, es regieren Gier und Neid“ – als objektiver Beobachter hätte ich der ehemaligen Onkelz-Cover-Kapelle geraten, das neueste Album mit anderen Worten einzuleiten. Es ist zwar schön (und kommerziell auch hilfreich – SCHNELLER, LAUTER, HÄRTER kratzte 2017 an den deutschen Top 20), mit den Frankfurter Legenden in den Köpfen der Fans verbunden zu sein, aber an Eigenständigkeit gewinnt man dadurch nicht. Dabei geht es musikalisch auf dem neuen Album ALTE SCHULE durchaus abwechslungsreich zu.

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Der Opener und Titel-Track stößt mit Motörhead an, ‘Das letzte Spiel’ trifft genau die feiste Schnittstelle zwischen Metal und Rock, ‘Auf die Kollegen’ lässt Erlebnisse mit Musikerfreunden unterhaltsam aufleben – und da sind wir vielleicht beim eigentlichen Problem dieser Scheibe: Kneipenterroristen feiern mit ALTE SCHULE ihr zwanzigjähriges Bestehen und wirken von der eigenen Historie leicht benebelt. Die Schenkel- und Schulterklopflieder nehmen überhand (auch textlich). Es schunkelt, die Krüge kreisen, aber den eigentlichen Kern vergisst man vor lauter Party-Stimmung – ein krachendes Album zu veröffentlichen. Das kennt man von Kneipenterroristen eigentlich anders. Zum zwanzigsten Jubiläum hätte ich etwas mehr erwartet.

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Tesla gehen aus Geldgründen lieber auf Tour als ins Studio

Oft entsteht der Eindruck, Rock-Musiker würden ein reiches, glamouröses Leben führen. Für einige mag das tatsächlich der Fall sein, aber Brian Wheat von den Hard-Rockern Tesla zählt sich nicht dazu. Im Interview mit Charlie Kendall's Metalshop erklärt der Bassist, wie sich die Band ihr Geld hart erarbeitet und warum eigene neue Alben nicht dazugehören. Bewusster spielen Zunächst erzählt er, wie sich Tesla-Konzerte über die Jahre verändert haben: "Auf der Höhe unserer Karriere, als alles rundlief, hatten wir Multiplatinalben, MTV und große Radiopräsenz. Das war circa 1991 oder '92, als wir das Album PSYCHOTIC SUPPER veröffentlichten.  Wir spielten damals zweieinhalbstündige Konzerte. Jetzt…
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