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Kongh SHADOWS OF THE SHAPELESS Review

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Es scheint schon eine Ewigkeit seit COUNTING HEARTBEATS vergangen zu sein – dabei erschien das Debütalbum vor nicht mal zwei Jahren. Vielleicht liegt es daran, dass wenige Bands solchen Eindruck hinterlassen und ein so kurzweiliges erstes Lebenszeichen von sich geben.

Mit ihrem schweren und psychedelischen Sludge Doom, satt-dröhnendem Sound und einem beeindruckenden Sänger, gehören Kongh – neben den auferstandenen Yob – zur Speerspitze der obskuren Sludge Doom-Szene. SHADOWS OF THE SHAPELESS führt die Tradition des Debüts fort: Entspannt, verschroben-schippernde Akustik-Riffs wechseln sich mit viel Sludge und einem Hauch Drone, Black Metal und Postcore ab.

Obwohl die Songs auf der neuen Veröffentlichung nicht ganz die Klasse des Debüts haben, gewinnen die Schweden aus Vetlanda doch an mancher Stelle eine neue Facette: schiere Aggressivität. Vielleicht gelingt es dem „dreiköpfigen Primaten“ Kongh dann mit der dritten Scheibe, die Aggressivität mit der Finesse des Debüts zu verbinden – das würde ihnen zum zweiten Mal die Höchstnote einbringen.

Dieses Mal bleibt es wegen dem etwas sperrigen Songwriting leider bei der Sechs. Doch nun holt euch erst einmal den Kaufbefehl für diese unheimlich exzessiv intensive Platte ab: Auf, Doom-Jünger, auf in den Laden und bestellen!

Christian Hector

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Juli-Ausgabe des METAL HAMMER.


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