Kritik zu Korpiklaani KORVEN KUNINGAS Review

Korpiklaani KORVEN KUNINGAS Review

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An Arbeitsmoral und -wut scheint es den Folk-Metallern Korpiklaani nicht zu mangeln: Haben die feierwütigen Finnen erst im letzten Sommer ihr viertes Album TERVASKANTO unter’s nicht minder feierwütige Metal-Volk gebracht, so stehen sie unglaubliche neun Monate später mit Scheibe Nummer fünf in den Startlöchern.

Man hegt den Verdacht, dass hier überirdische Kräfte oder zumindest ein finnisches Zauberwurzelgetränk verwendet worden sein muss. Auf den 14 (!) neuen Songs zeigen sich Korpiklaani als bestens geschmierte, auf Hochtouren laufende Maschine, die mit Metal, Folk und schamanischen Gesängen angetrieben wird. Neben den typischen Party- und Schunkelmelodien, die wieder einmal in unzähligen Gute-Laune-Krachern verbraten werden, zeigen die Finnen aber auch einige Seiten, die man – zumindest in einer solch ausgeprägten Form – noch nicht von ihnen kannte: So werden wir des Öfteren von schamanischen Gesängen derart eingelullt, dass wir – sichtlich benommen und verdutzt – von den folgenden Lauschangriffen überrumpelt werden.

Ebenso ins Gehör fällt, dass die Finnen wohl auch eine leicht düstere und melancholische Seite an sich entdeckt haben, beziehungsweise diese etwas stärker ausleben. KORVEN KUNINGAS ist sicher ein Album, das man so von dem Sextett erwarten durfte, das aber auch einige Überraschungen parat hat.

Marcel Rudoletzky

(Diese und viele weitere Rezensionen findet ihr in der METAL HAMMER April-Ausgabe!)


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