Toggle menu

Metal Hammer

Search

Leeches Of Lore Review

teilen
mailen
teilen
von

Dass momentan eine reichlich unerwartete und farbenfrohe Retro-Welle im Metal umherschwappt, ist kaum zu übersehen. Theoretisch tummeln sich Leeches Of Lore bestens unter Bands wie The Sword, Cauldron oder Havoc, mischen sich auf ihrem Debüt aber trotzdem ein ganz eigenes Süppchen.

Die elf Songs integrieren von 80er Thrash über 70er Rock bis zu 60er Surf und 50er Spaghetti-Western-Sounds alles, was den Hauptdarstellern Steve Hammond (Gesang, Gitarre) und Andy Lutz (Schlagzeug) gefällt. Das reißt absolut mit wenn es mehr Metal als Rock ist (‘I Am The Raptor’ oder ‘Black Cognac’), begeistert wenn es trotz der Härte psychedelisch wird (ebenfalls ‘I Am The Raptor’) und unterhält sogar mit Honky Tonk (‘The Champion Breeder’).

Einzig leichter Schwachpunkt dieser wild-witzigen Mischung: Das hohe Unterhaltungsniveau bricht des wilden Stilmixes wegen manchmal etwas ein – der rote Faden geht dann verloren. Es fehlt dem Album außerdem noch an ein, zwei wirklichen Hymnen. Ideen haben die beiden Verrückten genug, Humor und technisch solides Können auch. Die Schraube muss also nur noch ein klein wenig angezogen werden, dann liegen Leeches Of Lore in der Retro Metal Welle ganz vorne.

Tobias Gerber


ÄHNLICHE KRITIKEN

The Berzerker THE REAWAKENING Review

Frames MOSAIK Review

Helheim KAOSKULT Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

Dieser Song inspirierte Zakk Wylde, Gitarre zu spielen

Zakk Wylde hat ausgepackt, welches ikonische Lied ihn dazu ermutigt hat, es selbst einmal auf den sechs Saiten zu versuchen.

Zakk Wylde: Dimes Gitarrenspiel war das „Sahnehäubchen“

Zakk Wylde bewunderte die virtuosen Fähigkeiten seines Freunds Dimebag Darrell. Für dessen Genialität gibt es mehrere Gründe.

Geezer Butler nutzt KI-Sänger für neues Soloalbum

Black Sabbath-Ikone Geezer Butler arbeitet an einem neuen Album. Für den Gesang holt sich der Bassist vorerst Unterstützung von KI.

teilen
mailen
teilen
William Shatner bringt Album mit 35 Metal-Ikonen raus

‘Raumschiff Enterprise’-Legende William Shatner hat schön öfter selbst Musik gemacht — nun will es der 94-Jährige noch einmal wissen. So hat der Schauspieler ein Album mit sage und schreibe "35 sorgfältig ausgewählten Metal-Ikonen" angekündigt. Darauf will der Kanadier "zu gleichen Teilen Donner, Theater und furchtlose Experimente" präsentieren. Zuvor hatte die ‘Star Trek’-Ikone schon mit illustren Rockern wie Zakk Wylde (Ozzy Osbourne), Ritchie Blackmore, Edgar Froese (Tangerine Dream), Wayne Kramer (MC5) und Henry Rollins (Black Flag, The Rollins Band) kollaboriert. Feuer, Präzision & Chaos Der Ansatz von William Shatner war dabei, seine Spoken Words mit cineastischer Atmosphäre zu verbinden. "Dieser neue…
Weiterlesen
Zur Startseite