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LINGUA IGNOTA CALIGULA

Post Rock, Profound Lore (11 Songs / VÖ: 19.7.)

7/ 7
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Versprochen: wer sich auf das neue Album der US-Multiinstrumentalistin Kristin Hayter alias LINGUA IGNOTA einlässt, erlebt Unerhörtes, und: eine lauwarme Reaktion auf ihren schubladensprengenden Mix aus Chor, Klassik, Industrial, Noise, Black Metal und Doom gibt es nicht. Wie auch? Da kommt dieses blasse, zarte Elfenwesen und reißt sich alles aus der Kehle, was schmerzt. Trauma, Missbrauch, Krieg gegen den eigenen Körper, ein Ringen mit dem Engel, bis er sie segnet – seit Diamanda Galás und Jarboe hat das niemand mehr so rausgeschleudert. CALIGULA ist ein Gesamtkunstwerk, aber jeder der vielstimmigen, suitenhaften Tracks hat einen eigenen Duktus:

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‘FAITHFUL SERVANT OF CHRIST’ erinnert an bulgarische Frauenchöre, ‘DO YOU DOUBT ME TRAITOR’ klingt wie die fiktive Kollaboration von FROM HER TO ETERNITY-Nick Cave mit Brighter Death Now, und auf ’SPITE ALONE HOLDS ME ALOFT’ steigt Kristin als Rachegöttin empor (schon, wie sie die Zeile „kill ’em all“ säuselt, ist perfide; als sänge Joni Mitchell jetzt bei Full Of Hell). Flankiert wird sie dabei von Live-Instrumenten, Feedbackloops, bizarren Samples (wie dem schmatzenden, selbstmitleidigen Lars Ulrich!) sowie, in Gastrollen, befreundeten Sound-Extremisten (unter anderem von The Body, Uniform und The Rita). Zug um Zug wird aus der Brutalität von Kristins Erfahrungen ein umfassender Exorzismus, eine Rache-Oper. Man muss vor CALIGULA den Hut ziehen – Schönheit, Erhabenheit, Trauer und nackter Terror lagen selten so eng beieinander.

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