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Lionheart WELCOME TO THE WEST COAST III

Hardcore , Arising Empire/Edel (11 Songs / VÖ: 9.12.)

2.5/ 7
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Mehrteiler können Fluch oder Segen sein – ist es ein vielschichtiges Meisterwerk, oder kam der Künstler nicht zum Punkt? WELCOME TO THE WEST COAST III balanciert von Beginn an auf Messers Schneide. Das Album muss sich mit den Reihenvorgängern (2014, 2017) messen, und der Opener ‘The Trilogy Intro’ kündigt ein Finale an. Das ist aber nicht so fulminant wie erhofft: Lionheart setzen ihr Werk fort, übertreffen es jedoch nicht – die immergleichen Songs erzielen den gegenteiligen Effekt. Vielleicht sind die Lieder aber auch zu kurz, als dass man sie greifen könnte – die teils unter zweieinhalb Minuten Laufzeit bieten den brutalen Melodien keine Chance, sich festzusetzen, wodurch die Platte langweilig wirkt. Offenbar haben die Amerikaner mehr Mühe in das Vorhaben gesteckt, die Feature-Liste zum „Who’s who“ der Hardcore-Szene zu erstellen.

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Mit Erfolg: Jamey Jasta (Hatebreed), Ice-T (Body Count) oder Alex Turner (Malevolence) lesen sich gut! Nur sind die Gäste in ihrer Aggressivität effektiver als Lionheart-Fronter Rob Watson, dessen gepresster Gesang in den strukturell ähnlichen Songs auf Dauer repetitiv wirkt und eher einem quengelnden Kind gleicht. WELCOME TO THE WEST COAST III zündet daher nicht. Das dritte Album der Reihe kommt als Wiederholung daher – oder unausgearbeitete Erstfassung von etwas, das sich mit mehr Abwechslung aus der Masse hätte heben können. Man kann nur hoffen, dass es bei der Trilogie bleibt und kommende Veröffentlichungen eigenständig werden.

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Ronnie Romero würde nie mit Yngwie Malmsteen arbeiten

Ronnie Romero ist für seine Arbeit mit Musikern wie Ritchie Blackmore, Michael Schenker, Adrian Vandenberg oder Richie Faulkner bekannt. Der Sänger ist in der Szene also umtriebig. Es gibt allerdings eine Person, mit der Romero nicht zusammenarbeiten würde, selbst, wenn er ein Angebot bekäme: Gitarrist Yngwie Malmsteen. Gerüchteküche Auf die Frage, was er tun würde, wenn er einen Anruf von Malmsteen bekäme, erklärt er im Interview mit Chaoszine: "Ich würde nicht einmal darüber nachdenken. Ich würde es nicht machen wollen, wegen all der Geschichten, die ich über ihn gehört habe von Leuten, die schon mit ihm gearbeitet haben. Ich habe bereits…
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