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Michael Romeo WAR OF THE WORLDS PT. 2

Progressive Metal, Inside Out/Sony (13 Songs / VÖ: 25.3.)

6/ 7
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Natürlich spielt Michael Romeo wie der Teufel! Er feuert mit flinken Fingern rasend schnelle, Malmsteen’esque Soli aus der Hüfte, erweist sich auch auf WAR OF THE WORLDS PT. 2 als Meister eines Stil­hybrids aus Power, Neo-Classical und Prog Metal und zeigt sich kompositorisch ausgebufft. Wer bei dieser Scheibe weniger Vollgas erwartet hatte, kennt die künstlerische Welt des Symphony X-Gitarristen schlecht. Aber: Mindes­tens der Co-Star dieses atemberaubenden Werks ist der kroatische Sänger Dino Jelusic’, seit Kurzem auch offizielles Band-Mitglied bei Whitesnake. Jelusic’ zählt zweifelsohne zu den bemerkenswertesten Neuentdeckungen der Gegenwart.

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Seine bluesig-rockige Stimme, sein intuitives Gespür für die richtigen Töne, sein grandioses Melodieverständnis heben WAR OF THE WORLDS PT. 2 im Vergleich zum Vorgänger WAR OF THE WORLDS PT. 1 (2018), das von Rick Castellano (Blue Öyster Cult) eingesungen wurde, auf ein noch höheres Niveau. Insofern begeistert Romeos neue Scheibe auf gleich zwei Ebenen, sodass man sich als Hörer kaum festlegen mag, welche davon die wichtigere ist.

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