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Ketzer Starless

Dark Rock, Metal Blade/Sony (10 Songs / VÖ: 29.1.)

5/ 7
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Mit den ersten beiden Alben SATAN’S BOUNDARIES UNCHAINED und ENDZEIT METROPOLIS samt dazugehöriger Tourneen konnten sich Ketzer bereits einiges an Aufmerksamkeit im In- und Ausland erspielen.

Das ästhetische Cover des Nachfolgers STARLESS verrät es bereits: Ketzer entfliehen jeglichen Ansprüchen und Konventionen verschiedener Subgenres und mischen mutig, was mitunter auf den ersten Eindruck nicht immer zusammenpassen will. Harsche Vocals, rockige Gitarren und nur selten ganz offensichtliche „Härte“. Auch dank des reduzierten, aber druckvollen Sounds lässt sich feststellen: Ketzer sind Post. Und zwar nicht die in Gelb, sondern Post-Alles-Rock. Ein sterbendes Kind, ein über 14-minütiger Song, Akustikgitarren und Rock’n’Roll-Rampensau. STARLESS ist unbequem, mitunter ein wenig sperrig und vor allem fordernd sowie dräuendes Unbehagen auf den Hörer ausgießend.

Ketzer scheißen auf Brimborium der Marke Las Vegas, positionieren sich aber dennoch zwischen Ghost und Black Metal, zwischen Okkult- und Kickass-Rock der Marke Kvelertak, sind dabei aber nihilistisch und schwer zugängig. Ketzer täuschen dich, klingen mitunter leichtfüßig und beschwingt. Aber sie sind böse, hinterhältige und gemeine Freigeister, die einen Scheiß auf deine Konventionen geben.


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