Lonewolf RAISED ON METAL

Heavy Metal, Massacre/Soulfood (12 Songs / VÖ: 22.09.)

3/ 7
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Wahren Heavy Metal versprechen Lonewolf auf ihrem neunten Studioalbum. Vor allem in den letzten Jahren sorgte die 1992 in Grenoble gegründete Gruppe konstant für neue Veröffentlichungen. Doch wie viel Potenzial steckt wirklich hinter besagter Ankündigung und RAISED ON METAL? Eines ist von Beginn, ab dem Opener ‘Unleash The Wolf’, klar: Die Franzosen präsentieren ihre Musik schnörkellos ohne Umschweife und halten an diesem roten Faden auch strikt über zwölf Stücke hinweg fest.

Was von Fans als Qualitätsgarant gewertet werden kann, erschwert anderen womöglich den Zugang zu dieser Platte, weisen doch alle Nummern gewisse Gemeinsamkeiten auf. Viel Tempo, viele instrumentale Passagen und häufig das Gefühl, Ähnliches sei in den letzten Minuten schon einmal dagewesen. Nur wenig heben sich einzelne Lieder voneinander ab, zu sehr gehen die vier Musiker den einfachsten Weg. Keinesfalls soll und darf damit einhergehend den Künstlern musikalisches Können abgesprochen werden. Jedoch neigt dieses leider dazu, im Gesamtkollektiv etwas unterzugehen.

Für Wiedererkennungswert sorgt hingegen die raue Reibeisenstimme von Sänger Jens Börner, die bestimmt nicht jedermanns Geschmack trifft, aber dennoch gut mit Lonewolfs typischer Mischung aus Heavy-, Speed- und Power Metal harmoniert. Von RAISED ON METAL abzuraten, wäre falsch, und mit Sicherheit findet dieses Album auch seine verdiente Anerkennung, ist letzten Endes aber kein Pflichtprogramm und erhält somit das Prädikat „ganz in Ordnung“.

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