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Lost In Hollywood LOST IN HOLLYWOOD

Metalcore , Arising Empire/Edel (11 Songs / VÖ: 20.3.)

4.5/ 7
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Bei Lost In Hollywood sind es vor allem die ­ersten Momente einzelner Songs, die einen kurz aus dem Konzept bringen – und genau das ist gewollt. Auf dem Band-betitelten zweiten Album LOST IN HOLLYWOOD legen einige Tracks erst einmal eine völlig andere Fährte. Stücke wie ‘I Should Have Known Better’, ‘The Fire’ oder ‘Like A River’ starten überraschend soft, elektronisch und mit klaren Pop- und Urban-Vibes. Kurz fühlt man sich eher in einer modernen Charts-Playlist als in einem Metalcore-Album, bis plötzlich Gitarren, Drums und Gebrüll reinknallen und alles wieder geradeziehen. Auch ‘Chasing Dreams’ und ‘Love Is Dying’ folgen genau diesem Prinzip. Dieses bewusste Antäuschen zieht sich durch fast alle Songs und sorgt dafür, dass man deutlich aufmerksamer hinhört. Grundsätzlich bleibt die Band klar im Metalcore zu Hause, wirkt diesmal aber deutlich offener und zugänglicher. Große Refrains, viel Melodie und ein spürbar emotionaler Fokus stehen im Vordergrund, ohne dass der Druck verloren geht. Der Gesang klingt jung, hoch und angenehm direkt, ohne unnötiges Drama. Eine riesige stilis­tische Neuerfindung ist das nicht, allerdings spielen Lost In Hollywood clever mit Spannung, Einstiegen und Song-Aufbau, und genau das macht dieses Werk so kurzweilig und überraschend.

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Mikkey Dee: Der Schlagzeuger erlaubt sich keine Fehler

Der frühere Motörhead- und aktuelle Scorpions-Schlagzeuger Mikkey Dee gibt sich perfektionistisch. Er würde nämlich bei Spielen keine Fehler machen, wie er meint. Der Grund: Über Jahrzehnte hinweg hat Dee eine Routine aufgebaut, die ihn offenbar nie aus dem Konzept bringt. Keine Zeit für Patzer „Ich denke, ich bin bezüglich meines Schlagzeugspiels viel reifer geworden“, erklärte Dee im Interview mit ‘Percussion Discussion’. „Ich habe viel Routine, und meine fehlende körperliche Kraft kompensiere ich mit Übung und Erfahrung. Und ich vergleiche das häufig mit Eishockey. Mit zwanzig hatte man so viel körperliches Potenzial [...] Wenn man dann die älteren Spieler trifft, die…
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