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Warfect SPECTRE OF DEVASTATION

Thrash Metal , Napalm/Universal (9 Songs / VÖ: 13.11.)

4/ 7
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Keine Gefangenen! Warfect huldigen auf ihrem vierten Album dem Thrash Metal der klassischen Moshpit-Schule. Die Schweden klingen immer wieder ein Stück nach Slayer, wenn sie wie in ‘Left To Rot’ mal finster groovend, mal ins Disharmonische ausbrechend dunkle Mächte evozieren, oder nach Legion Of The Damned, wenn sie wie in ‘Rat King’ und ‘Witch Burner’ ihre todesmetallische Seite hervorkehren. Dabei ist auf SPECTRE OF DEVASTATION (fast) durchgehend Vollgas angesagt, mit messerscharfen Riffs, flirrenden Gitarren­soli und blitzschnellen, hochpräzisen Rhythmuswechseln sowie dynamischem Schlagzeug-Sound.

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Mit Stücken wie ‘Pestilence’ (mit düstermelodischer Schlagseite und galoppierender Wut) und ‘Hail Caesar’ (Gangshouts treffen auf rasende Riff-Attacke) gelingen dem Trio sogar kleine Hits. Jenen gegenüber stehen etwas generische und schnell vergessene Nummern wie ‘Into The Fray’ oder ‘Colossal Terror’; dadurch und wegen des zwar schön aggressiven, aber auf Dauer wenig variablen Bellen von Sänger und Gitarrist Fredrik Wester hinterlässt das Album einen etwas eintönigen Gesamteindruck. Ein kleines Stück weiter dürfen Warfect künftig also gerne aufdrehen, hinterlassen mit SPECTRE OF DEVASTATION jedoch bereits eine eindrückliche Visitenkarte.

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Ratt: Stephen Pearcy würde heute vieles anders machen

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