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Machete Kills Exploitation

Buena Vista International/Universum Film 107 Minuten / 19. Dezember 2013

6.0/ 7
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Abstrus, sexy, gewalttätig, herrlich überzogen und bewusst dämlich: Mit ‘Machete Kills’ gelingt Regisseur Robert Rodriguez nicht nur ein angemessener Nachfolger des ersten Teils, vielmehr kann er die Gag-Frequenz auf qualitativ gleichem Niveau ausbauen.

Machete (Danny Trejo), schlechtgelaunter und um Freundin Sartana (Jessica Alba) trauernder Held, wird von US-Präsident Rathcock (Charlie Sheen alias Carlos Estevez) angeheuert, um den mexikanischen Kartellboss Marcos Mendez (Demián Bichir) auszuschalten, weil dieser eine Atomrakete auf Washington gerichtet hat. Nachdem er sich seinen Weg zu Mendez durch ein Dickicht an Gegnern geschlagen hat, erkennt er, dass Mendez’ Herz mit der Zündvorrichtung der Rakete verknüpft ist: Stirbt er, geht die Rakete los und die Zivilisation, wie wir sie kennen, fällt in sich zusammen. Machete kämpft sich mit Mendez im Schlepptau von zahlreichen Verfolgern gejagt zum einzigen Menschen, der den Zünder entschärfen kann: Luther Voz (Mel Gibson), ein überaus reicher und genauso verrückter Waffenhändler, der von einer neuen Weltordnung träumt.

Regisseur Rodriguez schafft es mit einem – wie schon beim ersten Teil des Franchises – atemberaubenden Aufgebot an Stars, das zugegebenermaßen eigenwillige Genre des Exploitationfilms auf ein neues Level anzuheben. Fans nahe verwandter Filme wie dem Double Feature ‘Grindhouse: Planet Terror’ (Rodriguez, 2007) sowie ‘Grindhouse: Death Proof’ (Tarantino, 2007) kommen voll auf ihre Kosten: Das Blut spritzt, die Damen sind heiß und Machete schaut finster – was will man mehr? Kleiner Tipp: 3D-Brille mitbringen, auch wenn er in 2D gezeigt wird!

‘Machete Kills’ ist das Sequel zu ‘Machete’ aus dem Jahr 2010, in dem der damals 66 Jahre alte Danny Trejo seine erste Hauptrolle hatte. Zur vollständigen ‘Machete’-Trilogie fehlt nun noch ‘Machete Kills Again… In Space’, welcher bereits durch Trailer innerhalb des zweiten Teils angekündigt wird und erneut ein großes Staraufgebot ankündigt – unter anderem Justin Bieber.

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