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Mammoth Grinder COSMIC CRYPT

Death Metal, Relapse/RTD (11 Songs / VÖ: 26.1.)

4/ 7
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Beständigkeit gehört nicht zu Mammoth Grinders größten Tugenden: 2006 in Austin formiert, veröffentlichte die Band um Chris Ulsh bis 2013 drei Alben und diverse Kleinformate, bevor sie sich 2014 mit dem Demo COSMIC CRYPT in einen verlängerten Winterschlaf verabschiedete. Ob Ulshs derzeitiger Höhenflug mit seiner Hauptbeschäftigung Power Trip oder aber die Verpflichtungen der Iron Reagan-Recken Mark Bronzino und Ryan Parrish Mammoth Grinder neue Flügel verliehen haben, sei dahingestellt.

Fakt ist: Die Texaner sind wieder wach und möchten mit ihrem neuen Langeisen (das sich mit dem 2014er-Demo nur den Namen und das Titelstück teilt) auch den Rest der Welt aus den Federn werfen. Wahrlich grimmig brettert Ulsh in ‘Grimmenstein’ auf den Spuren von Black Breath, Dismember und Entombed voran und zeigt auch in den folgenden 25 Minuten, dass er während der Auszeit nichts verlernt hat.

Mit rohen Riffs, sägenden Leads, reichlich Rückkopplungen, Blast-/D-Beats und kleinen Doom-Einlagen beschwören rabenschwarze Brecher wie ‘Blazing Burst’, ‘Superior Firepower’ oder – endlich sagt es mal jemand – ‘Human Is Obsolete’ die Apokalypse herauf. Ulshs räudiges Grummeln, die fies-verwaschene Sunlight-Gedächtnis-Eigenproduktion und Joe Petagnos (Autopsy, Motörhead) ketzerisches Artwork tun ihr Übriges dazu, dass sich Verfechter der alten Schule in der COSMIC CRYPT heimisch fühlen. Der Anstrich lässt allerdings noch Luft nach oben: Mammoth Grinder malen ausschließlich mit fremden Farben, ohne die Palette ihrer Vorbilder vollständig auszuschöpfen oder gar zu erweitern.

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