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Marcus Hook Roll Band Tales Of Old Grand-Daddy

Rock, Parlophone/Warner 15 Songs / VÖ: 30.05.2014

5.0/ 7
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Unlängst stand das Herz vieler AC/DC-Fans kurz vor dem Stocken: Die Legende geht in Rente? Zum Glück nur eine Ente und Resultat unreflektierter, blitzkolportierter stiller Cyber-Posts, die unsere global vernetzten Rock-Rezeptoren gelegentlich irreleitend überreizen. So gönnt sich Malcolm Young zwar eine unbestimmte Ruhephase, die AC/DC-Saga geht jedoch weiter.

Womit wir bei diesem Album und den Anfängen wären. Hinter dem obskuren Band-Namen und dieser Wiederveröffentlichung (mit Bonus-Tracks) steckt nämlich das erste professionelle Albumzeugnis von Malcolm und Angus Young aus dem Jahr 1973. Von ihrem älteren Bruder George (Gitarre und Gesang) und dessen Kompositions-Kompagnon sowie Easybeats-Kollegen Harry Vanda (Gesang) zur offiziellen Studioentjungferung geschleift, erlebt man hierauf die zukünftige AC/DC-Axtbruderschaft bei ihren ersten Gehversuchen als begleitende Gitarrensektion einer bunten Projektplatte. Mit Betonung auf „begleitend“. Charakteristisch oder elektrisierend wie auf HIGH VOLTAGE (1975) gibt sich das Geschwisterpaar vor dem und im Hintergrund dieser Konfirmationszeremonie natürlich noch nicht.

Vielmehr dominieren ‘Shaft’-hafter Soul’n’Roll mit viel Saxofon, gezuckerte Stones-Derivate oder balladeske Beatles-Bekundung den Mix der vergnüglichen Vanda-&-Young-Show. Für absolute AC/DC-Archivare selbstverständlich immer noch ein Sammlungspflichtstück. Genauso weiß das Album allerdings auch völlig aus diesem Kontext gelöst als Siebziger-Sound- und Zeitbild zu gefallen. Vorausgesetzt, man ist in seinen Erwartungen nicht ausschließlich linear auf Stromgitarren und stampfenden Hard Rock geeicht.

Rund 100 aktuelle Reviews findet ihr in unserer Juni-Ausgabe.

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