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Mask Of Prospero HIREATH

Metalcore , Vicisolum/Sound Pollution (8 Songs / VÖ: 27.1.)

4.5/ 7
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Puh! Echt ganz schön nervig, wenn man aufgrund der persönlichen Abneigung gegenüber modernem Metalcore plötzlich feststellen muss, dass es eine frische Band aus Athen dem inneren Schweinehund schwermacht. Bockig bemerkt man, wie abwechslungsreich die Griechen Mask Of Prospero auf ihrer zweiten Platte HIREATH vorangehen. Der Albumtitel bedeutet in der walisischen Kultur so etwas wie Sehnsucht oder Heimweh – die fünf Herren besingen die Missstände sozialer Isolation. Und so hört sich ihr Sound auch an: immer etwas wehleidig, dabei aber stets stimmig und variantenreich. Im Opener ‘Divided’ überrascht die mittlere Passage, in welcher neben den atmosphärisch-schönen Synthesizer-Klängen fast kein einzelner Ton zu hören ist. Besonders gelungen sind die Klargesänge.

Obschon Sänger Chris Kontoulis keine Metalcore-Neuentdeckung ist, trägt er verlässlich die acht Stücke von HIREATH. Dafür sind die Breaks durchaus noch ausbaufähig: Zwar haben sie, wie in ‘Hourglass’, instrumental schon ordentlich Kraft, doch die Stimme des Frontmanns kommt nicht ganz so wuchtig rüber. Insgesamt trübt das aber nicht den Gesamteindruck:
Dank der progressiven Elemente ist HIREATH nämlich ein wirklich guter Kompromiss für alle Metalcore-Pessimisten und eventuell sogar ein kleiner Einstieg in moderne Genre-Gepflogenheiten.

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