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Materplan Novum Initium

Melodic Metal, AFM/Soulfood 11 Songs / VÖ: erschienen

6.0/ 7
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Wie oft NOVUM INITIUM nun schon verschoben wurde, weiß nur noch der Gehörnte selbst. Und ob man das Album so oft neu terminiert hat, um letztendlich im selben Veröffentlichungszeitraum wie Ex-Sänger Jorn Lande zu landen, darüber kann nur spekuliert werden. Ist letztlich aber auch wayne, denn am Ende werden Spiele auf dem Platz entschieden. Und wenn man schon den direkten Vergleich bemühen will, dann muss konstatiert werden, dass Masterplan um ihren Chefdenker Roland Grapow die Nase vorn haben.

Klar: Jorn Lande ist und bleibt ein Ausnahmesänger, aber sein Nachfolger Rick Altzi (unter anderem At Vance) macht auf NOVUM INITIUM einen sehr guten Job und liegt stimmlich auch gar nicht weit weg von seinem (den Masterplan-Sound so prägenden) Vorgänger. Darüber hinaus passt die Stimme hervorragend zum Material. Die Verpflichtung von Altzi war ein Geniestreich von Grapow, der ebenfalls sein songwriterisches Ausnahmetalent aufblitzen lässt.

Die ersten vier Stücke ‘The Game’, ‘Keep Your Dream Alive’, ‘Black Night Of Magic’ und ‘Betrayal’ beispielsweise erinnern ob ihrer Atmosphäre an das sensationelle Debüt MASTERPLAN. Masterplan ohne Jorn Lande konnte man sich damals nicht vorstellen, und MK II (2007) war dementsprechend auch keine Glanztat. Dass Masterplan nun den erneuten Abgang des Norwegers so gut kompensieren können, grenzt an ein Wunder. Mit dem mehr als geglückten Einstand von Altzi sind Masterplan nun hoffentlich erneut eine vollwertige Band. Schön wär’s.


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