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Maul IN THE JAWS OF BEREAVEMENT

Death Metal, 20 Buck Spin/Soulfood (10 Songs / VÖ: 4.10.)

4/ 7
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2017 in North Dakota gegründet, kann das amerikanische Quintett Maul bereits auf diverse Demos, Singles, EPs und eine Albumveröffentlichung zurück­blicken. SERAPHIC PUNISHMENT aus dem Jahr 2022 konnte einige Achtungserfolge für sich verbuchen. Maul haben sich dem schnörkellosen Death Metal verschrieben, scheuen sich aber nicht, auch etwas Hardcore einzustreuen, vor allem in Hinblick auf das mitunter recht simpel gehaltene, aber effektive Riffing. Aushängeschild ist klar Garrett Alvarados extremes Organ, das mühelos und souverän zwischen gutturalen Growls und hohen Schreien wechselt. Die Songs bewegen sich meist im Midtempo, streifen aber auch mal doomige Gefilde. Ein wenig Obituary-Vibe, etwas Sludge von Autopsy … Blastbeats nur in homöopathischen Dosen, dafür streuen die Gitarristen immer mal wieder ein paar Melodien ein.

Dennoch, IN THE JAWS OF BEREAVEMENT ist in erster Linie darauf ausgelegt, brutal nach vorne zu gehen. Und, ja, das können sie mittlerweile ziemlich gut, auch wenn die Songs vermutlich nicht in die Annalen der Musikgeschichte ein­gehen werden. Aber sie sind effizient, unterhaltsam, gut produziert und besitzen keine nennenswerten Defizite. Gute Scheibe.

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Vincent Neil Wharton, geboren am 8. Februar 1961 in Los Angeles, ist eine der schillerndsten - und widersprüchlichsten - Figuren des amerikanischen Glam Metal. Mit mexikanischen Wurzeln mütterlicherseits und indigenen Wurzeln väterlicherseits wuchs er in Südkalifornien auf, wo Sonne, Surfbretter und später Strip-Nächte seinen Lebensrhythmus bestimmten. Genau dort wurde er zu einem Gesicht der Glam Metal-Szene der Achtziger Jahre. Anlässlich seines 65. Geburtstags blicken wir zurück auf sein Leben, das zu Recht bereits mehrfach in verschiedenen Medien aufgearbeitet wurde: Zuletzt als Netflix-Dokumentation namens ‘The Dirt: Sie wollten Sex, Drugs & Rock’n’Roll’ (2019). Vom David Lee Roth-Fanboy zum Aushängeschild des Glam…
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