Seinerzeit hieß der Messenger-Slogan ‘Kill The DJ’ (UNDER THE SIGN, 2006). Genau: Kutte, dünnes Haar und einen halb vollen Kasten Bier zu Hause. Fußball am Samstagnachmittag, abends dann die Faust in die Luft und Metal. Heute legen die Jungs mit NOVASTORM den zweiten Teil ihres STARWOLF-Doppelpacks auf den Tisch.
Wie schon in Teil eins geht es weniger um typische Metal-Klischees, sondern mehr um Weltraum und Science-Fiction. Lassen wir die lyrischen Ergüsse beiseite. Ja, musikalisch ist der Power Metal nicht zu verachten. Stimme passt, der Rhythmus geht in die Beine, und die Melodien wissen sofort zu zünden. Der Opener ‘Sword Of The Stars’ sowie ‘Privateer’s Hymn’ glänzen außerdem mit netten, tiefen Chören – schön mighty, und so. Fight! Gut, Balladen (‘Frozen’) sollten sie bleiben lassen, und mit fortlaufender Dauer wiederholt sich Schema F einmal zu oft.
Aber, hey, für einen Seitensprung von Gamma Ray, Helloween oder Powerwolf reicht es allemal. Wer sich jeden Tag nur von Kutten und Bier ernährt, bekommt gute Kost. Wer mal wieder Bock auf erdigen, echten, trven Spaß hat, kann hiermit richtig aufdrehen. Ich sollte Samstagabend rausholen.
ÄHNLICHE KRITIKEN
Bagman
Beyond Good And Evil: 20th Anniversary
WarioWare: Get It Together! (Nintendo Switch)
Wario ist zurück - und hat mit ‘WarioWare: Get It Together!’ eine ganze Wagenladung an neuen, witzigen Mikrospielen im Gepäck.
ÄHNLICHE ARTIKEL
Die 500 besten Metal-Alben (15): AC/DC BACK IN BLACK
Der Tod ihres Sängers Bon Scott macht AC/DC mit diesem Album unsterblich, obwohl er daran nicht mehr beteiligt ist.
Die 500 besten Metal-Alben (24): Slipknot IOWA
IOWA von Slipknot bricht mit allen Szenebeschränkungen und schiebt ein ganzes Genre nach vorne.
Die 500 besten Metal-Alben (23): Megadeth RUST IN PEACE
Selten ist sich die Musikwelt so einig wie in dem Fall, dass Megadeth hiermit ihr Opus magnum vorgelegt haben.
