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Mezzrow SUMMON THY DEMONS

Thrash Metal , Fireflash/Warner (10 Songs / VÖ: 21.4.)

4/ 7
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Die Band-Geschichte von Mezzrow ist im Grunde schnell erzählt: 1987 gegründet, verschwand die Thrash Metal-Truppe nach dem passablen Debüt­album THEN CAME THE KILLING (aus dem Jahr 1990) bald wieder in der Versenkung. Anno 2021 fanden die Schweden in leicht veränderter Besetzung erneut zusammen und legen nun mehr als 30 Jahre nach ihrer Gründung den Nachfolger SUMMON THY DEMONS vor. Das Ergebnis wirkt altbacken. Zwischen waschechten Bay Area-Thrash-Nackenbrechern wie ‘King Of The Void’ oder ‘Through The Eyes Of Ancient Gods’ verstecken sich mittelprächtige Rock-Nummern wie ‘Summon Thy Demons’ oder Pop-Refrains wie in ‘What Is Dead May Never Die’. Das obligatorische und testosterongeschwängerte Brutalo-Comic-Alien-Kriegsszenario-Cover darf natürlich angesichts der Genre-technischen Retroliebe nicht fehlen.

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Das macht SUMMON THY DEMONS zu einer durchwachsenen Achterbahn­­-fahrt: Mal stilecht-spaßig, mal wenig nachvollziehbar und poppig. Während des anstehenden Festival-Sommers wird das Album sicher trotzdem manch einen Genre-Liebhaber in seinen Bann zu ziehen wissen. Als neue Scheibe kommt die Musik allerdings 35 Jahre zu spät. Der Qualität tut dies nur bedingt einen Abbruch: Obwohl das Ergebnis eine gehörige Portion Kreativität vermissen lässt, werden Puristen und Fans der dreckigen Bay Area-Spielart mit SUMMON THY DEMONS ihren Spaß haben.

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