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Miss May I Rise Of The Lion

Metalcore, Rise/Cargo 10 Songs / VÖ: 25.04.2014

4.0/ 7
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Foto: Metal Hammer

Gerade noch zockten sie mit Trivium einmal quer durch Deutschland, da bringen die US-Amerikaner Miss May I auch schon ihr viertes Album auf den Markt. Dieses nennt sich RISE OF THE LION und könnte einen Scheideweg für die 2006 gegründete Gruppe darstellen.

Denn wie so viele Metalcore-Bands haben auch Miss May I gemerkt, dass sich allein mit der Alternation von Growling und Klargesang heutzutage kein Blumentopf mehr gewinnen lässt, weil der Markt übersättigt ist. Es müssen also Hits her! Das Quintett schlägt für dieses Ziel einen etwas softeren Weg ein und fährt zumindest bei ein paar Songs wie etwa der Single ‘Gone’ oder ‘The End Of Me’ die Aggressivität von Growls in den Strophen zugunsten des Klargesangs zurück.

Dass diese Taktik aufgehen kann, lässt sich an den ohrwurmträchtigen Refrains von ‘Refuse To Believe’ und ‘Lunatik’ erkennen: Hier ist mehr Hit-Potenzial vorhanden als noch beim Vorgänger AT HEART. Dass Nummern mit softem Refrain aber auch scheitern können, beweist der Emo-Track ‘Echoes’. Harte Breakdown-Stücke ohne oder mit nur wenig Klargesang wie ‘Hero With No Name’ oder ‘Darker Days’ machen die Sache allerdings auch nicht immer besser und können oft leider nicht zu MONUMENT von 2010 aufschließen.

Dennoch sollte das vierte Werk von Miss May I für Anhänger jeder Band-Phase etwas zu bieten haben, auch wenn die erste Hälfte ein klareres Ziel vor Augen zu haben scheint und eingängiger wirkt als der zweite Teil des Albums. Auf jeden Fall darf man gespannt sein, wie es bei Miss May I weitergeht und in welche Richtung sich die US-Amis letztlich entwickeln werden.

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