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Mountaineer GIVING UP THE GHOST

Post Metal, Lifeforce/The Orchard (7 Songs / VÖ: 25.2.)

5/ 7
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Manchmal haben kleine Besonderheiten große Wirkung: Mountaineer eröffnen und schließen ihr neues Album GIVING UP THE GHOST mit jeweils ähnlichen Tracks, die aus derselben viertaktigen, sich wiederholenden Tonfolge bestehen. Die beiden Songs, welche die Titel ‘The Ghost’ und ‘Giving Up’ tragen, bilden zusammengesetzt den Albumtitel und schaffen das Gefühl von einem in sich geschlossenen Werk – ein endloser Kreis, quasi. Die fließende Bewegung zieht sich auch durch die Musik hindurch. Die E-Gitarren, durch die vor allem Melodien erzeugt werden, bringen mit Delay-Effekten versetzt den typischen träumerischen Klang mit sich, den man häufig mit dem Zusatz „Post“ verbindet und der alles ein wenig im Rausch und verschwommen wahrnehmen lässt.

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GIVING UP THE GHOST lebt vor allem durch langsame Rhythmen und starke Atmosphären. Manche Nummern könnten dabei aber doch etwas mehr Auf und Abs vertragen. Die Sechsminutennummer ‘Twin Flame’ hat beispielsweise – im Gegensatz zu dem noch längeren zweiten Track ‘Blot Out The Sun’ – weniger Vielfalt in Tempo, Dynamik und Gesangseinsatz und gerät dadurch schnell etwas langatmig. Das mittlerweile vierte Studioalbum der Kalifornier Mountaineer eignet sich aber dennoch bestens zum Dahinschwelgen.

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