Toggle menu

Metal Hammer

Search

Nails EVERY BRIDGE BURNING

Powerviolence, Nuclear Blast/Warner (10 Songs / VÖ: 30.8.)

6.5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Acht Jahre nach YOU WILL NEVER BE ONE OF US hämmern uns Nails mit EVERY BRIDGE BURNING wieder ins Ge­dächt­nis, warum wir Kaliforniens Rückkopplungs-Könige so schmerzlich vermisst haben. Grindiges Hacken und eine gehörige Portion ­Entombed (‘Imposing Will’), Blastbeats und quietschende Sechssaiter (‘Punish­ment Map’), treibende Wut (‘Every Bridge Burning’), Halftime-Genickbrecher (‘Lacking The Ability To Process Empathy’), Crustiges (‘Made Up In Your Mind’) und tödlich-doomige Fäulnis (‘No More Rivers To Cross’): Nails fahren auf ihrem vierten Album alle Geschütze auf, die sie seit 2007 zu führenden Vertretern moderner Hasskunst gemacht haben. Und das, obwohl von der zuletzt bekannten Besetzung nur Sänger, Gitarrist, Kompo­­nist und Chef-Nagelfeile Todd Jones übrig geblieben ist. Vor allem Schlagzeuger Carlos Cruz schleift Jones’ ultraaggressive Vorgaben zu einem Juwel mit roher An­ziehungskraft.

Exemplarisch für den Hart-Hit-Reigen seien das in Power Trip- und Machine Head-Manier schwingende ‘I Can’t Turn It Off’ sowie das raben­schwarze, Achtziger-Thrash-infizierte ‘Give Me The Painkiller’ genannt. Die Titel beider Songs sind Programm, zumal in Letzterem neben Trap Them, Motörhead, Zeke, The Crown und frühen Metallica auch Judas Priest grüßen. Keine Frage also: Diese Brücken brennen nur 18 Minuten kurz, dafür aber lichterloh!

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Amorphis: Drittwerk ELEGY feiert 30. Jubiläum!

1996 hatten sich Amorphis bereits mit THE KARELIAN ISTHMUS (1992) und TALES FROM THE THOUSAND LAKES (1993) einen Namen gemacht, doch ELEGY war der Moment, in dem sie endgültig begannen, ihre Death Metal‑Wurzeln abzustreifen und sich in progressive, melodische Gefilde vorzuarbeiten. Ein Album, das bis heute wie ein kalter Windstoß aus dem Norden wirkt - und gleichzeitig wie ein warmes Feuer, das man nicht mehr missen möchte. Neue Besetzung, neue Wege Es begab sich im Jahr des Umbruchs. Mit Sänger Pasi Koskinen und Schlagzeuger Pekka Kasari (Ex‑Stone) kamen zwei neue Gesichter ins Boot. Koskinen, der bis 2003 bleiben sollte, teilte…
Weiterlesen
Zur Startseite