Toggle menu

Metal Hammer

Search

New Keepers Of The Water Towers CHRONICLES Review

teilen
mailen
teilen
von

CHRONICLES ist kein Album im eigentlichen Sinne, sondern die Neu-Auflage zweier EPs, die sich stilistisch zwar nicht zu weit von einander entfernen, aber doch einen unterschiedlichen Drive haben.

CHRONICES OF THE MASSIVE BOAR (2007) rockt direkter, erdiger und zeigt eine trockene Mischung aus Metal und Classic Rock, die stark an Kollegen wie Alabama Thunderpussy erinnert, mit ‘Giant Subway Beast’ massiv rockt, bei ‘The Three Headed Cow’ die Südstaaten-Wiese beben lässt und trotzdem immer wieder auch akustische Interludien einbaut.

THE CHRONICLES OF ICEMAN (2008) sucht hingegen zumindest im Ansatz den Schulterschluss zu alten Mastodon, was gerade den Opener ‘Awrecktion’ schlicht geil macht. Leider sind nicht alle Songs so hittig, auch wenn ‘Pursuit Of Yeti’ ein Stoner Rock Spaß der Oberklasse ist.

Beide EPs belegen trotzdem deutlich die rundum starke Basis von New Keepers Of The Water Towers, die für eine Führungsposition in der Heftig-Dröhn-Szene, aber noch ein wenig buckeln müssen. Dann wird aus dem Stoner Rock vielleicht auch noch Progressive Rock oder sogar Metal – die Grundlagen sind nämlich ganz klar vorhanden.

Tobias Gerber


ÄHNLICHE KRITIKEN

Avatarium :: HURRICANES AND HALOS

The Answer :: RAISE A LITTLE HELL

9 Chambers :: 9 Chambers


ÄHNLICHE ARTIKEL

Uriah Heep: Doch kein Abschied?

Uriah Heep befinden sich aktuell auf ihrer großen Abschiedstournee. Gitarrist Mick Box spricht über die Beweggründe der Band und macht Fans Hoffnung.

David Ellefson: So wurde er zum Rush-Fan

Dass David Ellefson als begnadeter Bassist riesiger Rush-Fan ist, liegt auf der Hand. Nun erklärte er, wie es dazu kam.

Deshalb hat Alice Cooper seinen Stil nie geändert

Seit 60 Jahren ist Alice Cooper nun schon im Musikgeschäft und sich dabei immer treu geblieben. Dafür gibt es gute Gründe, wie er jüngst erklärte.

teilen
mailen
teilen
Party Cannon veröffentlichen EP auf Nintendo 64-Cartridge

Die Wege von Metal und Gaming kreuzen sich häufiger, als man zunächst vielleicht glaubt. Nun wagt auch die Deathgrind-Band Party Cannon diese Paarung. Ihre kommende EP SUBJECTED TO A PARTYING veröffentlichen die Briten auf einem Modul, auf dem vor einem Vierteljahrhundert noch Videospiele erschienen sind. Ungewöhnliche Datenträger Party Cannon sind dafür bekannt, sich selbst nicht allzu ernst zu nehmen. Entsprechend originell sind auch manche Ideen bezüglich ihrer Vermarktung. Als Vorgeschmack auf SUBJECTED TO A PARTYING hat die Band ein Live-Video zu ‘Human Slime (Live At Obscene Extreme 2025)’ veröffentlicht. Auf der EP selbst werden neben Remixes bekannter Songs auch Live-Aufnahmen…
Weiterlesen
Zur Startseite