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Uriah Heep: Doch kein Abschied?

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Im September letzten Jahres haben Uriah Heep nach ihrer Karriere, die mittlerweile mehr als ein halbes Jahrhundert umfasst, ihre Abschiedstournee angekündigt. „The Magician’s Farewell“ führt die Briten zunächst zu sieben Konzerten in Großbritannien. Im Oktober und November kommen Uriah Heep auch für ganze neun Termine nach Deutschland. Unter anderem sind sie in München, Berlin und Hamburg zu Gast. In einem neuen Interview mit Indie Power TV sprach Gitarrist Mick Box über die Entscheidung, mit den Weltreisen aufzuhören. 

„Ein wichtiger Aspekt ist auf jeden Fall, dass wir nicht jünger werden“, erzählt Box. „Ein anderer wichtiger Aspekt ist aber auch, dass es unmöglich wird, so große Tourneen zu organisieren, wie wir sie früher gemacht haben. Besonders in Europa haben es der Brexit und die Beschränkungen nach der Coronapandemie sehr schwierig gemacht. Früher konnte man frei durch Europa reisen, das geht für uns als Briten nun nicht mehr.“ Er führt aus: „Wir benötigen nun besondere Dokumente, die es uns mit unserem Equipment ermöglichen, durch die verschiedenen Länder zu reisen. Man muss nur in einem Land aufgehalten werden, und schon fällt das nächste Konzert ins Wasser.“

Die Inflation macht vor niemandem halt

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Doch das ist nicht die einzige Schwierigkeit, mit der Bands umgehen müssen. „Busse kosten jetzt drei Mal so viel wie früher, Transporter auch. Alles eigentlich. Flüge sind auch ein gutes Beispiel. Die sind natürlich auch unbezahlbar geworden, aber zusätzlich sind von unseren elf Flügen im letzten Monat fünf ausgefallen.“ Abschließend erzählt der Gitarrist: „Es wird einfach immer schwieriger. Man muss für jedes Konzert einen Tag früher anreisen, um sicherzugehen, dass man pünktlich auf der Bühne stehen kann.“

Ein Lichtblick

Er hat jedoch auch eine gute Nachricht für seine Fans: „Wir werden weiter auf Festivals spielen, weil uns Konzerte einfach im Blut liegen. Die Tournee jetzt wird uns auch erst mal durch 64 Länder führen, es liegen also noch viele Flüge vor uns. Das ist ja auch alles nicht endgültig, wie gesagt, wir werden weiter spielen. Solch eine große Tournee wie jetzt wird es jedoch nicht mehr geben.“


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Nuria Hochkirchen schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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