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Night In Gales THE LAST SUNSETS

Death Metal, Apostasy/Edel (12 Songs / VÖ: 23.2.)

6/ 7
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Eigentlich ist Vorsicht geboten, wenn Bands eine „Rückkehr zu den Wurzeln“ ankündigen. Den alten Spirit der Anfangstage wiederherzustellen, schafft kaum jemand. Night In Gales jedoch ist das gelungen: Die Rückkehr von Christian Müller ans Mikro ist sicher der Hauptgrund dafür: THE LAST SUNSETS schließt tatsächlich stilistisch nahtlos an das SYLPHLIKE-Demo von 1995 an (wohl eine der besten deutschen Eigenproduktionen überhaupt).

Natürlich ist inzwischen viel Zeit vergangen, und ganz offensichtlich sind alle Beteiligten bessere Musiker geworden. Und THE LAST SUNSETS ist dadurch etwas weniger ungestüm, sondern eher klassisch arrangiert. Melodic Death Metal ist heute eben ein bestelltes Feld, im Gegensatz zu damals. Doch die Intention, das Feuer, die Freude, sich selbst und seine Gedanken und Gefühle auszuleben, die ist dieselbe. Für mich persönlich ist, ohne Björn Gooßes oder auch aktuellen Gastsängern wie Marc Grewe zunahetreten zu wollen, Christian Müller nach wie vor eine der authentischsten Stimmen im deutschen Death Metal.

Immer am Limit (er überschlägt sich fast beim Growlen), und dabei dennoch mit dem passenden Hauch Harmonie ausgestattet. Wer Tompa Lindberg mag, muss hier definitiv reinhören. Nicht nur rein musikalisch, sondern auch wegen des Gesangs. Tolles Album, das den Spagat zwischen Retro-Flair und zeitgemäßem Songwriting meistert.

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Ehemaliger Turnstile-Gitarrist wirft Band Missbrauch vor

Brady Ebert, Gründungsmitglied der Hardcore-Formation Turnstile, hat schon wieder auf Instagram gegen seine ehemaligen Kollegen geschossen. Diesmal warf er in mehreren Story-Posts insbesondere Sänger Brendan Yates und Schlagzeuger Daniel Fang sexuellen Missbrauch vor sowie psychische Manipulation und Vorenthaltung von Tantiemen. Vorwürfe via Textnachricht Der Gitarrist teilte vermeintliche Beweise als Screenshots von Textnachrichten, die er mit Brendan Yates ausgetauscht haben soll. In diesen Screenshots, die Visions vorliegen, wirft Ebert Yates die Vergewaltigung einer 16-Jährigen auf Ecstasy vor, was der Sänger aber schon im Chat abweist. Er schreibt: "Ja, klar, ich habe jemanden vergewaltigt und es dann stolz herumerzählt. Was willst du…
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