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Nile VILE NILOTIC RITES

Death Metal, Nuclear Blast/Warner (11 Songs / VÖ: 1.11.)

6.5/ 7
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Vier Jahre sind seit WHAT SHOULD NOT BE UNEARTHED vergangen, und bis heute hat sich der kritische Gedanke dem damaligen Gitarren-Sound gegenüber nicht gebeugt. Doch die Zeit des Isfet ist vorbei, ihr weltweit zahlreichen Mitglieder des Nile-Konvents, der Ma’at ist nah: Zieht euer Himmelskleid an und frohlocket, denn Hohepriester Sanders, Trommel-Imhotep Kollias und ihre neuen Kollegen Brad Parris (der schon auf dem Vorgänger zum großen Chor der Backing-Gäste gehörte und mit dem Album tourte) sowie Brian Kingsland haben nun mit dem bösartig betitelten VILE NILOTIC RITES genau das Album geschaffen, das nach Sanders’ Vorstellung schon der Vorgänger hätte sein sollen: eine Sternstunde in Sachen Metal, dabei gleichermaßen Death-, Progressive- und Leck-mich-anne-Tasche-wie-geil-Metal touchierend.

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Seien es der satte Groove im Titel-Track oder in ‘Revel In Their Suffering’ (der Song hätte auch auf Morbid Angels BLESSED ARE THE SICK zu den Highlights gezählt), die leichte Theatralik und die Bläser im sich über knapp neun Minuten (!) in aller Epik auswälzenden ‘Seven Horns Of War’ oder die Ethno-Elemente in ‘Where Is The Wrathful Sky’: VILE NILOTIC RITES ist gleichermaßen progressiv, brutal und eingängig – und strotzt dabei nur so vor Ideen. Gönnt euch diese wahnwitzigen 55 Minuten und fühlet, wie das Album wie ­Mahes über euch herfällt. ‘The Imperishable Stars Are Sickened’, wir jedoch dürfen hocherfreut sein. Wenn die kultigen Frühwerke Amun und Mut sind, stellt VILE NILOTIC RITES den Chon dar, um die Triade von ­Theben zu bilden. Chnum sei mit euch!

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Hilfsorganisation beendet Kollaboration mit Sharon Osbourne

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