Toggle menu

Metal Hammer

Search

Oranssi Pazuzu MESTARIN KYNSI

Black Metal, Nuclear Blast/Warner (6 Songs / VÖ: 17.4.)

4.5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Dass die Finnen ein wenig spinnen, gehört zu den gern genutzten Phrasen von uns Journalisten, aber es stimmt einfach auch. Oranssi Pazuzu sind eines der gern zitierten Beispiele. Auf die Idee, psychedelischen Drone à la Bardo Pond mit Abruptum und anderen Black Metal-Schlachtabfällen zu kombinieren, muss man erst mal kommen – und daraus funktionierende Musik zu kreieren, ist erst recht eine Leistung. Wobei „funktionieren“ hier je nach Grund- und Erwartungshaltung dehnbar ist: Zum einen teilen Oranssi Pazuzu mit Sunn O))) das Problem, dass sie live zu absoluter Magie fähig sind, während der Genuss ihrer Alben sehr davon abhängig ist, ob es gelingt, in der S-Bahn unterm Kopfhörer in Hypnose zu geraten.

🛒  MESTARIN KYNSI bei Amazon

Zum anderen haben sie, so mein Eindruck, die überraschende bis unerfindliche Tatsache, dass sie jetzt wohl über den Umweg USA, wo sie bei 20 Buck Spin unter Vertrag standen, im Khemmis-Kielwasser beim größten Metal-Label des Planeten einen Deal ergatterten, dazu genutzt, einen klassischen Ulver abzuliefern: Wie einst deren Century Media-Debüt NATTENS MADRIGAL betont MESTARIN KYNSI („des Meisters Klaue“) die schroffsten Seiten ihres Klangspektrums, mit klaustrophobisch komprimierter Produktion, mehr Dröhn als Melodei und so viel Gekrächze, dass man aus Solidarität heiser werden will. Eigen, anders, gewöhnungsbedürftiger als sonst.

***

Ladet euch die aktuelle Ausgabe ganz einfach als PDF herunter: www.metal-hammer.de/epaper

***

teilen
mailen
teilen
Devildriver kündigen neues Album an & erste Single ist raus

Drei Jahre nach dem Ende der DEALING WITH DEMONS-Dilogie kündigen Devildriver ihr neuestes Studiowerk an. STRIKE AND KILL soll am 10. Juli 2026 über Napalm Records erscheinen. Mit von der Partie ist auch Lead-Gitarrist Gabe Mangold, der 2025 als Ersatz für Mike Spreitzer zur Band stieß. Spreitzer verabschiedete sich im September 2024 nach zwanzig Jahren von Dez Fafara und dem Rest der Truppe, um seinen eigenen Weg zu gehen. Damals bemängelte der Gitarrist, dass sich Devildriver bereits seit 2014 „mehr wie ein Teilzeit-Job angefühlt“, er jedoch wieder Vollzeitmusiker sein wolle. Hätte er sich mal ein bisschen mehr geduldet. Nach ein…
Weiterlesen
Zur Startseite